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Altmühlbote vom 15.12.2008
Grüße von Christkind Marina
Der Wolframs-Eschenbacher "Sternlesmarkt" erhielt himmlischen Besuch.
WOLFRAMS-ESCHENBACH (msr) – Auf dem Kirchhof zwischen Deutschordensschloss, Liebfrauenmünster und Wolfram-von-Eschenbach-Museum fand auch heuer der „Sternlesmarkt“ statt. Der große, schneebedeckte Christbaum vor dem Rathaus, die hübsche, wenn auch kleine Budenstadt und die weihnachtlichen Lichter zauberten eine romantische Bilderbuchatmosphäre für einen Weihnachtsmarkt, die nur ein wenig beeinträchtigt wurde durch die Kälte und einen schneidenden Wind.
Aber auch für diesen Fall sind die Wolframs-Eschenbacher Gegebenheiten optimal: Wem es draußen zu kalt wurde, der konnte sich ganz einfach ins Deutschordensschloss oder auch ins Museum begeben, aufwärmen und sich bei den dortigen Angeboten umsehen. Es war nämlich ein äußerst reichhaltiges Programm drinnen und draußen, mit dem die Wolframs-Eschenbacher aufwarteten. Am Samstagnachmittag um 15 Uhr öffneten die Buden und lockten die ersten Besucher an. Schnell voll wurde es dann eine Stunde später, als man die Ankunft des Laternenzugs der Kindergartenkinder erwartete. Die Kinder gruppierten sich auf den Treppenstufen vor dem Museum. Mit ihren Erzieherinnen hatten sie Lieder und Gedichte eingeübt, die sie der lauschenden Menge präsentierten. Zu ihnen gesellt hatten sich Bürgermeister Michael Dörr und das Christkind, dargestellt von Marina Dörr.
Nachdem das Stadtoberhaupt alle Gäste aus nah und fern begrüßt hatte, war das Christkind mit seinem Prolog an der Reihe. Danach musste es noch einen ganzen Korb voll Geschenke an die Kleinen verteilen.
Im Bürgersaal im Deutschordensschloss gab es Angebote, die die der Buden draußen ergänzten. Puppenkleider gehörten ebenso zur Palette wie Putzmittel oder Puttenengel. Auf der Galerie über dem Bürgersaal wurde gegen 16.30 Uhr eine Ausstellung von Rosenkränzen und Spieluhren eröffnet. Daneben gab es einen Rückblick auf die Presseartikel über Wolframs- Eschenbach vor 25 und vor 50 Jahren und einen Literaturstand. Weihnachtliche Weisen gab es um 17.30 Uhr mit dem Musikverein im Freien, während der Jugendchor „Next Generation“ um 19 Uhr auf der Galerie sang, wie immer unter der Leitung von Karin Zehrer. „Wunderschön singen können sie ja, aber schade, dass nicht ein einziges deutsches Stück dabei war“, war die Meinung eines Besuchers nach den Darbietungen der jungen Sänger. Draußen im Freien hatte sich unterdessen seit Einbruch der Dunkelheit die Besucherzahl noch deutlich erhöht. Am Sonntag wurde das zweitägige Programm bereits gegen 14.30 Uhr fortgesetzt. Mit im Einsatz waren auch am Sonntag das Christkind und der Nikolaus, aber auch der Zauberer „Pinelli“. Eine Kirchenführung im Münster, die Sonderausstellung über Professor Friedrich Dörr im Museum, der geöffnete Bürgerladen und die Bücherei rundeten das Programm an beiden Tagen ab. Am Sonntag um 16 Uhr wurde zudem im Liebfrauenmünster eine „Fränkische Weihnacht“ angeboten (Bericht folgt). Die Organisatoren und Veranstalter des umfangreichen Wolframs-Eschenbacher Weihnachtsmarkt- Programms wurden mit großen Besucherzahlen für ihre Mühen belohnt.












