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Aktuelles

Stammtische

Herzliche Einladung an alle an der Kommunalpolitik interessierten Bürger zum Stammtisch der FW W.-E. Wann? Jeden ersten Mittwoch im Monat. Wo?  Beim Antonio.

Nächster Stammtisch, Mittwoch, 6. Juni 2012 um 20 Uhr.

 

Vorschau:

Grillfest für alle Mitglieder am Samstag, 28. Juli  2012 im Garten von Gerhard Dörr. Gesonderte Einladung erfolgt noch.

 

Ferienprogramm 2012: Wir fahren heuer zum ersten Heimspiel des Club. Der genaue Termin wird noch bekannt ge- geben, sobald der Bundesligaterminkalender steht.

 

Bremserfest am Samstag, 22. September 2012 im Gewölbekeller des Rathauses.


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Übernachten in W.-Eschenbach

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Bericht im Altmühlboten vom 28.09.2009

Buch bietet neueste Erkenntnisse

 Werk des gebürtigen Wolframs-Eschenbachers Dr. Erwin Seitz wurde vorgestellt

    WOLFRAMS-ESCHEN­BACH (msr) – 160 Seiten, gebunden, mit Schutzum­schlag in leuchtendem Hellblau – das sind die äu­ßeren Merkmale eines neu­en Buches über die Wolf­rams- Eschenbacher Stadt­geschichte. „Wolframs­Eschenbach wird Stadt“ heißt dieses erste von Dr. Erwin Seitz allein ge­schriebene Werk zur frü­hen Geschichte der Stadt.
 
Am Freitag fand im Bür­gersaal die offizielle Buch­vorstellung mit Einführung und Lesung durch den Au­tor statt; die Veranstaltung war sehr gut besucht. Bür­germeister Michael Dörr bezeichnete das Buch als „sehr gut gelungen, hoch­interessant und auch kurz­weilig zu lesen“. Bereits im Jahr 1997 veröffentlichte der Kunst­historiker und Germanist einen Geschichtsband, „Wolframs-Eschenbach – Der Deutsche Orden baut eine Stadt“, damals allerdings in Zu­sammenarbeit mit dem Vorsitzenden des Heimatvereins, Oskar Geidner. Ei­nige der seinerzeit aufgestellten The­sen hätten sich nach neuerlichen Be­trachtungen und Schlussfolgerungen nicht mehr halten lassen, erklärte Dr. Erwin Seitz in seiner Einführung zum neuen Buch. So würde heute beispiels­weise „kein einziger Germanist mehr“ an Wolfram von Eschenbachs Aussage glauben, er sei weder des Lesens noch des Schreibens mächtig gewesen. Ebenso stellt Seitz Wolframs Aussage in Frage, in seinem Haus werde „nicht satt eine Maus“.
  Erst seit den archäologischen Gra­bungen des Heimatvereins vor zehn Jahren wisseman,dass auf dem Kirch­hof vor Errichtung des Liebfrauen­münsters bereits eine andere, ähnlich große Hallenkirche gestanden habe. „Ich dachte, wenn es damals schon so eine große Kirche an dieser Stelle ge­geben hat, dann muss doch auch schon vor dem 12. Jahrhundert eine Menge los gewesen sein hier“, umriss der ge­bürtige Wolframs-Eschenbacher den Anstoß und seine Motivation, bekann­te Quellen nochmals zu sichten und neu zu bedenken, bislang eher unbe­achtetes Kartenmaterial hinzuzuzie­hen und noch weiter im Archiv zu for­schen.
  Die Ergebnisse seiner Recherchen hat Seitz für ein breites Publikum all­gemeinverständlich zu Pa­pier gebracht. In Zusam­menarbeit mit dem Grafik­büro Selz – Klaus Selz hat­te auch etliche Grafiken aus seiner Feder beigesteu­ert –, dem Fotografen Jo­hannes Walch, Peter Drey­ling für die Korrekturle­sung und anderen ist ein anschauliches Sachbuch mit zahlreichen Illustrati­onen daraus geworden.
  Die Fürtherin Ulrike Bergmann umrahmte die Buchvorstellung musika­lisch mit „historischer Musik“. darunter eine In­terpretation des Minne­liedes „Unter den Linden“ nach Walther von der Vo­gelweide, während der Autor aus den Kapiteln über die Herren von Eschenbach sowie über den Deutschen Orden las und viele weitere Infor­mationen aus seinem Wis­sensschatz freisprechend hinzufügte.
  „Wenn Erwin an einer Sache dran ist, dann hält ihn nichts mehr auf“, charakterisierte Oskar Geidner die Zielstrebigkeit des Au­tors in einem Grußwort. Geidner war an dem neuen Werk insoweit wieder beteiligt, als er immer wieder Hin­weise für die Recherchen im Archiv gab. Durch die Grabungen vor zehn Jahren seien aber nicht nur manche bisherige Annahmen in ein neues Licht gerückt worden, so Geidner, sondern auch viele neue Fragestel­lungen aufgetaucht, die Seitz in wie­derum neue Thesen umgewandelt habe. Er wünsche Seitz’ Buch inso­fern eine längere Halbwertzeit als dem vorherigen Buch von vor zwölf Jahren.
  „Wolframs-Eschenbach wird Stadt“ (ISBN 978-3-9812742-2-6) ist ab so­fort zum Preis von 12,80 Euro erhält­lich. Der Band sei ideal auch als Ge­schenk für alle erdenklichen Anlässe geeignet, hieß es in der Vorankündi­gung.