Seiteninhalt
Bericht im Altmühlboten vom 28.09.2009
Förderung nur über Gesamtmaßnahme
| Gehwegbau kostet 240000 Euro |
WOLFRAMS-ESCHENBACH(msr) – Der Stadtrat fasste jüngst einen Grundsatzbeschluss über den Ausbau der Kreisstraße AN 12. Wie bereits berichtet, ist diese Maßnahme für 2010 vorgesehen. Jetzt ging es insbesondere darum, inwieweit auch die Gehsteige ausgebaut werden sollen. Weitere Sitzungsthemen waren eine Änderung des Bebauungsplanes für den Bereich „Mühlbuck III“ sowie die Anbringung eines Handlaufes am Steig von der Schmieds- hinauf zur Färbergasse.
Vom Straßenbauamt ist inzwischen auch die Kostenschätzung für den Gehwegausbau in diesem Bereich insgesamt eingetroffen; diese beläuft sich auf rund 240000 Euro. Auf die Stadt wird ein verbleibender Restbetrag von ungefähr 108000 Euro entfallen.
Bürgermeister Michael Dörr erläuterte, dass für den Bereich Lichtenauer Straße ab Höhe der Abzweigung Brechhausstraße bis zum Ortsende die Gehwege mit Erschließungsbeiträgen erst im Jahr 1993 abgerechnet worden seien. Daher sei es nach Prüfung mit der Kommunalaufsicht nicht möglich, dafür nach 16 Jahren schon wieder KAG-Beiträge einzuheben. Wahrscheinlicher sei, dass nur Beiträge für den zirka 130 Meter langen Abschnitt zwischen Abbiegung Brechhausstraße und Einmündung Bärengarten veranlagt werden könnten.
Weil die Bezuschussung des Gehwegausbaus aber nur im Rahmen eines Gesamtausbaus der Kreisstraße möglich sei, wie es hieß, plädierte die Stadtverwaltung dennoch dafür, auch die Gehwege auf der gesamten Strecke in die Maßnahme mit einzubeziehen. Im Stadtrat wurde nach kurzer Diskussion eine einstimmige Entscheidung herbeigeführt.
Mastbetrieb verlegt
Ein Landwirt, der seinen Schweinemastbetrieb lange im Ortsbereich „Mühlbuck III“ betrieben hatte, hat seine Stallungen vor einiger Zeit an den Gotzendorfer Weg verlegt. Das seinerzeit aus immissionsschutzrechtlichen Gründen gezwungenermaßen als Grünfläche ausgewiesene Grundstück mit einer Größe von 2257 Quadratmetern kann nun im sogenannten vereinfachten Verfahren ohne Umweltprüfung von einer Grünfläche in eine Wohnbaufläche umgewandelt werden. Der Stadtrat stimmte dem einstimmig zu. Ferner wurde die Verwaltung beauftragt, die Formalia „öffentliche Auslegung“ sowie „Beteiligung der Träger öffentlicher Belange“ durchzuführen.
Fünf Anlieger der Schmiedsgasse wünschen sich einen Handlauf für die Steigung ab der Schmiede hinauf zur Färbergasse. Insbesondere im Winter könne man sich dann sicherer auf dem Gässchen bewegen, wurde argumentiert. Der Kunstschmied Dr. Siegfried Wagner hat nach Anfrage durch die Verwaltung, bereits ein Preisangebot in Höhe von 860 Euro für die Anbringung eines solchen Handlaufs vorgelegt. Der Stadtrat erteilte einhellig seine Zustimmung.
Im Rahmen seiner Bekanntgaben informierte Bürgermeister Michael Dörr über die Ergebnisse einer mehrtägigen Verkehrszählung und Geschwindigkeitsmessung im Bereich „Am Kreutweg“, die im August im Stadtrat beschlossen worden war (wir berichteten). Dabei sei festgestellt worden, dass inklusive Anwohnerverkehr durchschnittlich etwa 300 Fahrzeuge pro Tag diesen verkehrsberuhigten Bereich passieren. Gravierende Überschreitungen sind nur bei 14 Prozent der Fahrzeuge festgestellt worden, so das Stadtoberhaupt. Als konkrete Maßnahme zur Verkehrsberuhigung sollen die Mitarbeiter des Bauhofs nun zwei zusätzliche Pflanzkübel aufstellen.





