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Aktuelles

Stammtische

Herzliche Einladung an alle an der Kommunalpolitik interessierten Bürger zum Stammtisch der FW W.-E. Wann? Jeden ersten Mittwoch im Monat. Wo?  Beim Antonio.

Nächster Stammtisch, Mittwoch, 6. Juni 2012 um 20 Uhr.

 

Vorschau:

Grillfest für alle Mitglieder am Samstag, 28. Juli  2012 im Garten von Gerhard Dörr. Gesonderte Einladung erfolgt noch.

 

Ferienprogramm 2012: Wir fahren heuer zum ersten Heimspiel des Club. Der genaue Termin wird noch bekannt ge- geben, sobald der Bundesligaterminkalender steht.

 

Bremserfest am Samstag, 22. September 2012 im Gewölbekeller des Rathauses.


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Übernachten in W.-Eschenbach

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Bericht im Altmühlboten vom 14.11.2009

Städtebauförderung zum Straßenbau beantragt

   Stadtrat Wolframs-Eschenbach verabschiedet Antrag an Städtebauförderungsprogramm
 
  WOLFRAMS-ESCHENBACH(msr) – Neben dem Antrag auf eine Gedenk­tafel der „Vereinigten Landsmann­schaften“
(wir berichteten) beriet der Wolframs-Eschenbacher Stadtrat jüngst über einige weitere Angelegen­heiten. Die Jahresrechnung 2007, die Vergabe der weiteren Planungen für ein Wasserrechtsverfahren und der Jahresantrag an das Städtebauförde­rungsprogramm für das Jahr 2010 wurden beschlossen.
  Der gerade im Bau befindliche Rit­terspielplatz, das Anwesen Deutsch­ordensstraße 6 sowie das städtebau­liche Erneuerungskonzept sind mit insgesamt 465000 Euro im Jahresan­trag an die Städtebauförderung ent­halten. Als neue Maßnahmen sind der Beginn des Ausbaus der Hauptstraße mit dem Wolfram-von-Eschenbach-Platz, eine öffentliche Toilette in der Altstadt, der Erwerb eines Zwinger­grundstücks und ein behindertenge­rechter Stadtmauerdurchgang am Kolpinghaus mit insgesamt 590000 Euro plus 50000 Euro für private Maßnahmen mit aufgenommen wor­den.
  Der Stadtrat stimmte diesem Um­fang für den Jahresantrag 2010 ein­stimmig zu. Beim Antrag an das Städ­tebauförderungsprogramm handelt es sich allerdings um eine jährlich routi­nemäßig durchzuführende Formalie. „Die genannten Summen sind bewusst hoch gehalten“, so Bürgermeister Mi­chael Dörr. Die Anträge aus den Kom­munen dienten dazu, dass sich die Re­gierung von Mittelfranken einen Überblick verschaffen könne, um die vorhandenen Mittel gerecht zu zutei­len. Ob und wie viele Fördergelder es für die genannten Maßnahmen geben werde, müsse sich erst zeigen. Fest eingeplant in die Baumaßnahmen der Stadt ist für 2010 jedoch der Beginn der Umgestaltungsmaßnahme Haupt­straße/ Wolfram-von-Eschenbach-Platz. Wie der Rathauschef ausführte, soll das Kopfsteinpflaster im Alt­stadtbereich bleiben und die Umge­staltungsmaßnahmen auch sonst ge­mäßigt ausfallen, um das Typische des Altstadtkerns zu erhalten.
  Für drei Dämme (oberhalb des so­genannten Dölla-Weihers und am Gotzendorfer Weg), die 2006 „in einer Notsituation gebaut“ worden waren, wie es in der Sitzung hieß, ist nun doch ein Wasserrechtsverfahren not­wendig. Bei einem Ortstermin mit Vertretern des Wasserwirtschaftsamts Ansbach sowie einem Vertreter des Planungsbüros Biedermann sei noch im Mai dieses Jahres zugesagt worden, dass lediglich eine „Bestandsgeneh­migung“ erforderlich sei. Die Kosten für diese Planung hätten sich auf über 2000 Euro belaufen. Nachdem die vom Büro Biedermann angefertigten Un­terlagen beim Wasserwirtschaftsamt eingereicht worden sind, sei nun An­fang Oktober überraschend mitgeteilt worden, dass diese doch nicht ausrei­chend seien und stattdessen ein Was­serrechtsverfahren erforderlich wäre.
  Für die zusätzlichen Planungsun­terlagen hat das Planungsbüro in­zwischen ein Angebot über 3043 Eu­ro vorgelegt. Der Stadtrat stimmte der Vergabe einstimmig zu. Bürger­meister Dörr gab jedoch seiner Ver­wunderung über den Umschwung in der Stellungnahme des Wasserwirt­schaftsamts Ausdruck; auf Nachfra­ge habe es lapidar geheißen, man habe sich damals im Mai eben ge­täuscht. Von Seiten der Stadt Wolf­rams- Eschenbach sei man aber be­müht, konstruktiv mit dem Wasser­wirtschaftsamt zusammenzuarbeiten, betonte der Rathauschef.
  Mit einer Gegenstimme von Hein­rich Geidner (Fraktion „Freie Wäh­­ler“) stellte der Stadtrat die Jahres­rechnungen 2007 der Stadt Wolf­rams- Eschenbach und der Vereinig­ten Wohltätigkeitsstiftung fest. Die Stadt Wolframs-Eschenbach hatte in Bezug auf eine Zuschuss-Rückforde­rung des Wasserwirtschaftsamts in Höhe von 240000 Euro den Klage­weg beschritten und verloren. Geid­ner kritisierte, der Stadtrat sei über ein Vergleichsangebot des Wasser­wirtschaftsamts seinerzeit nicht in­formiert worden. Dem wurde entge­gen gehalten, dies sei auch gar nicht nötig gewesen, habe doch das Gre­mium beschlossen, Klage zu erheben und notfalls bis zur letzten Instanz zu gehen, damit aber gegebenenfalls eben auch eine Abweisung der Klage in Kauf zu nehmen.
  Wie Dörr im Rahmen seiner Be­kanntgaben noch informierte, ist die Erdgeschoss-Wohnung im „Haus der Nächstenliebe“ nun fertig saniert und wird in den nächsten Tagen bezogen.