Seiteninhalt
Bericht im Altmühlboten vom 06.11.2009
Ja zum Factory Outlet bei Herrieden
| Bürgermeister der Mönchswald Region unterstützen Projekt WOLFRAMS-ESCHENBACH(msr) – Der Allianzrat der Kommunalen Allianz „Altmühl-Mönchswald-Region“ hat sich einstimmig für das geplante Factory-Outlet-Center in Herrieden ausgesprochen. Das berichtete Bürgermeister Michael Dörr in der jüngsten Sitzung des Wolframs-Eschenbacher Stadtrats. Er erläuterte auch die Gründe für diese Haltung. Ein ganz wichtiger Aspekt waren für die Bürgermeister der fünf Mitgliedskommunen ( Merkendorf,Mitteleschenbach, Ornbau, Weidenbach und Wolframs-Eschenbach) die zu erwartenden neuen Arbeitsplätze. Die Rede ist von rund 400 Jobs, die zwar saldiert betrachtet werden müssten, „doch wir sind der Meinung, dass insgesamt mehr Arbeitsplätze entstehen, beispielsweise in den umliegenden Innenstädten, als gefährdet werden könnten“, führte Dörr an. Einen weiteren Grund, das Projekt zu unterstützen, sehen die fünf Bürgermeister in einem „nicht unerheblichen Kapitalzufluss“ in die Region. Das FOC werde zudem einen „Hochfrequenzpunkt“ am Einfallstor zum Fränkischen Seenland schaffen, meinen die Rathauschefs weiter und hoffen gleichzeitig auf Synergieeffekte in puncto Tourismus. Es ergebe sich dadurch eine gute Möglichkeit, für die Kulturschätze und lokale Gastronomie in den historischen Städtchen zu werben, führte Dörr aus. Schließlich sieht man einen generellen Trend zur Vertriebsform „Outlet Center“ und rechnet mit einem Alternativstandort in der näheren Umgebung, zum Beispiel Crailsheim, falls Herrieden nicht zustande kommen sollte. Das Outlet-Center mit Standort an der Autobahn (A 6) zielt insbesondere auch auf Kundengewinnung unter den Fernreisenden, „und denen ist egal, ob der Halt nun dreißig Kilometerweitervornoderhintenkommt“, so Dörr. Einzelne Mitglieder des Wolframs- Eschenbacher Stadtrats äußerten spontan ihre Zustimmung zur Haltung des Allianzrats. Die Stadt Herrieden wirbt übrigens mit einer Unterschriftenaktion „Pro FOC“ um Unterstützung in der Bevölkerung. Es dürfe nicht so gehen wie beim Projekt Center Parc, „dass am Ende wieder ein paar wenige Menschen, die sich lautstark zu Wort melden, die Oberhand gewinnen“, heißt es in einem Begleitschreiben von Bürgermeister Alfons Brandl zu der Aktion. |





