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Stammtische

Herzliche Einladung an alle an der Kommunalpolitik interessierten Bürger zum Stammtisch der FW W.-E. Wann? Jeden ersten Mittwoch im Monat. Wo?  Beim Antonio.

Nächster Stammtisch, Mittwoch, 6. Juni 2012 um 20 Uhr.

 

Vorschau:

Grillfest für alle Mitglieder am Samstag, 28. Juli  2012 im Garten von Gerhard Dörr. Gesonderte Einladung erfolgt noch.

 

Ferienprogramm 2012: Wir fahren heuer zum ersten Heimspiel des Club. Der genaue Termin wird noch bekannt ge- geben, sobald der Bundesligaterminkalender steht.

 

Bremserfest am Samstag, 22. September 2012 im Gewölbekeller des Rathauses.


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Altmühlbote vom 04.11.2008

Vögel beschäftigten Wolf­rams- Eschenbacher Stadtrat

Von Störchen und Tauben

WOLFRAMS-ESCHENBACH (msr) – Gleich zweimal waren Vö­gel Thema in der jüngsten Sitzung des Wolframs-Eschenbacher Stadt­rats. Die einen erwünscht und dazu geeignet, das historische Städtchen um eine weitere Attraktion reicher zu machen, zumindest im Sommer­halbjahr, die anderen, weil sie nach Meinung der Stadtverwaltung in zu großer Zahl vorhanden sind und langsam für Probleme sorgen.

 
So hatte der ortsansässige Foto­graf Johannes Walch einen schrift­lichen Antrag bei der Stadtverwal­tung eingereicht, ob nicht, wie in anderen Gemeinden in der Nach­barschaft bereits üblich, der Stor­chenhorst ins Visier genommen und die Aufnahmen auf die Homepage der Stadt Wolframs-Eschenbach und auf das Computerterminal im Foyer des Rathauses gespielt wer­den könnten. Damit könne man die Tatsache, dass sich im vergangenen Jahr und heuer nach 35 Jahren erstmals wieder Weißstörche in der Wolframstadt niedergelassen und ihren Nachwuchs hier aufgezogen haben, noch stärker für die Attrak­tivität des Ortes nutzen. Die Kos­ten dafür sollen allerdings im Rah­men bleiben und 3000 Euro mög­lichst nicht übersteigen.
  Dem grundsätzlichen Ansinnen stimmte der Stadtrat einstimmig zu, doch gab es aus der Reihe der Stadträte mehrere Wortmeldungen zum Thema. Zum Beispiel wurde vorgeschlagen, nicht nur die Stör­che ins Visier zu nehmen, sondern vielmehr einen Panoramablick von Wolframs-Eschenbach einzufan­gen und auf der Internetseite der Stadt zu präsentieren, das mache vor allem zu Zeiten, wo das Stor­chennest leer ist, mehr Sinn. Bür­germeister Michael Dörr schlug daher vor, das Thema und alle Ideen dazu im Kultur-und Tourismusaus­schuss detailliert zu besprechen und auch den Rat von Experten, was die Kamerainstallationen be­trifft, einzuholen. So soll es nun ge­handhabt werden. Andere Vögel, die immer da wa­ren und sind und ab einer gewissen Anzahl weniger attraktiv wirken, sind die Tauben. Ein recht großer Schwarm hat sich im Bereich des Unteren Tores fest angesiedelt, un­ter anderem weil am Schießweiher häufig die Enten gefüttert werden und für die Tauben dabei einiges abfällt. Die Tauben sitzen häufig auf dem Torturm und Mitarbeiter des Bauhofs müssen mittlerweile bis zu dreimal pro Woche die Hin­terlassenschaften der Tiere vom Kopfsteinpflaster im Durchgang entfernen. Die Turmfalken als na­türliche Feinde der Tauben hätten das Weite gesucht, weil ihre Nist­gelegenheit auf dem Kirchturm vor einiger Zeit verbaut worden sei. So habe die Zahl der Tauben stetig zu­genommen.

  Die Stadtverwaltung will sich nun des Problems annehmen. Eine Fachfirma für Taubenabwehr aus Lauf soll Edelstahlspikes auf den Mauervorsprüngen des Unteren Tores anbringen, damit sich die Tauben dort nicht mehr niederlas­sen können. Außerdem sollen wit­terungsbeständige Netze den Sand­stein vor dem aggressiven Tauben­kot schützen. Der Preis für dieses Gesamtkonzept beläuft sich auf 5500 Euro; der Stadtrat stimmte der Maßnahme einstimmig zu.
  Bürgermeister Dörr sagte, er sei sich bewusst, dass diese Maßnahme lediglich eine Verlagerung des Pro­blems bewirken könne. Über den Bund Naturschutz versuche man deshalb im Moment außerdem, in nächster Zeit wieder ein Turmfal­kenpaar für Wolframs-Eschenbach zu bekommen und hier anzusie­deln. Außerdem bestehe die Idee, einen „städtischen Taubenschlag“ einzurichten, der von einem Tau­benkenner betreut werden könnte. Dann könnten regelmäßig die Eier ausgetauscht werden, sodass es möglichst wenig neuen Tauben­nachwuchs geben würde.

 
 Für Sporthalle gespendet

  WOLFRAMS-ESCHENBACH – Die Freiwillige Feuerwehr Reutern hat aus dem Erlös ihres Sommer­fests beachtliche Beträge für öf­fentliche und sozialeEinrichtungen bereitgestellt. Bedacht wurde da­bei auch die Spielvereinigung DJK. Die Vorstandschaft der Wehr will damit den Sportverein bei der Er­richtung einer neuen Sporthalle unterstützen. Vorstand Franz Heu­mann und Kommandant Karl Mei­er von der Reuterner Feuerwehr übergaben einen Spendenscheck mit einem Betrag von 300 Euro an den Sportvereinsvorsitzenden Kon­rad Seitz.