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Altmühlbote vom 22.11.2008
Geld für Sanierung
Wolframs-Eschenbach hat Bedarf gemeldet.
WOLFRAMS-ESCHENBACH(msr) – Der Stadtrat befasste sich kürzlich mit dem Städtebauförderungsprogramm 2009. Bürgermeister Michael Dörr erläuterte die vorgelegte Aufstellung. Darin sind für 2009 die Restabwicklungen der Garagenscheune in der Altstadt (12000 Euro) und des Gewölbekellers im Rathaus (50 000 Euro) enthalten. Als insgesamt kostenintensivste neue Maßnahme ist die Neugestaltung von Hauptstraße und Wolfram-von-Eschenbach-Platz vorgesehen. Dafür sollen für 2009 300000 Euro beantragt werden.
Für den beschlossenen Kinderspielplatz für die Altstadt werden ebenso Gelder beantragt wie für die Einrichtung öffentlicher Toiletten am Festplatz. Auch das Projekt „Weitere Verwendung des Anwesens Deutschordensstraße 6“ findet sich auf der Liste und es sollen Gelder beantragt werden für den Grunderwerb, für eine Machbarkeitsstudie der Planungen sowie für Abriss und Neubau. Für den Neubau sollen im Jahr 2010 weitere Mittel beantragt werden. Die Neugestaltung des Bereiches Färbergasse mit Seitenstraßen (Obere Gasse und Kolpinggasse) wurde vorsorglich ebenfalls bereits für das Jahr 2009 mit auf die Liste gesetzt.
Nach einer ausführlichen Kamerabefahrung der Kanäle in der nördlichen Altstadt hat sich kürzlich herausgestellt, dass diese sich in weit schlechterem Zustand befinden als angenommen. Deshalb ist laut Ingenieur Sven Zwerner die geplante, kostengünstige „Inlinersanierung“ (wir berichteten) nicht mehr ratsam, besser sollten die Kanäle komplett ausgewechselt werden. Zwerner regte an, man solle deshalb vielleicht überlegen, auf die ursprüngliche Planung eines Ausbaus ohne Trennsystem zurückzugreifen, was aber die Installation eines sogenannten Überlaufbauwerks erfordern würde, damit auch viel Regenwasser bei starken Regengüssen schnell abgeleitet werden kann. Aufgrund dieser nun völlig neuen Voraussetzungen für die Kanalsanierung vertagte der Stadtrat die Beschlussfassung.
Für die Freiwillige Feuerwehr Wolframs- Eschenbach muss ein neuer sogenannter Hilfeleistungssatz (Schneidgerät, Spreizer und Motorpumpe mit Zubehör) angeschafft werden, da das vorhandene Gerät die technischen Anforderungen nicht mehr erfüllt und defekt ist. Hier soll der Anbieter mit dem günstigsten Preis – dieser beläuft sich auf 13 700 Euro –den Zuschlag erhalten.





