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Stammtische

Herzliche Einladung an alle an der Kommunalpolitik interessierten Bürger zum Stammtisch der FW W.-E. Wann? Jeden ersten Mittwoch im Monat. Wo?  Beim Antonio.

Nächster Stammtisch, Mittwoch, 6. Juni 2012 um 20 Uhr.

 

Vorschau:

Grillfest für alle Mitglieder am Samstag, 28. Juli  2012 im Garten von Gerhard Dörr. Gesonderte Einladung erfolgt noch.

 

Ferienprogramm 2012: Wir fahren heuer zum ersten Heimspiel des Club. Der genaue Termin wird noch bekannt ge- geben, sobald der Bundesligaterminkalender steht.

 

Bremserfest am Samstag, 22. September 2012 im Gewölbekeller des Rathauses.


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Altmühlbote vom 06.11.2008

Ein Aushängeschild für die „Traube“

Schmiedewerk von Siegfried Wagner für das historische Wolframs-Eschenbacher Wirtshaus
 

  WOLFRAMS­ESCHENBACH (msr) – In der Minnesänger­stadt hat der Heimat­verein die Initiative ergriffen und sich da­für stark gemacht, dass das Gasthaus „Zur Traube“ in der oberen Hauptstraße – eine der ältesten Gast­wirtschaften am Ort – einen neuen Wirts­hausausleger be­kommt. Der histo­rische Vorgänger war vor einiger Zeit einem Sturm zum Opfer ge­fallen. Den neuen Ausleger, eine Rekons­truktion nach dem Muster des alten, hat der ortsansässige Kunstschmied Sieg­fried Wagner angefer­tigt. Nun fand die offi­zielle Übergabe des fertigen Kunstwerks an die Wirtsfamilie statt.
 
Durch die Anbrin­gung des neuen Wirts­hausauslegers wird das historische Ensemble der oberen Hauptstraße wieder komplettiert und „die Altstadt hat einen neuen Hingu­cker“, wie Bürgermeister Michael Dörr meinte. Oskar Geidner als Vor­sitzender des Heimatvereins, der Rat­hauschef, sein Stellvertreter Erwin Seitz, Max Wechsler von der Sparkas­senfiliale und die Eigentümerfamilie trafen sich am Freitag mit Kunst­schmied Wagner und Gehilfen, um das Kunstwerk offiziell an der „Traube“ in Empfang und in Augenschein zu nehmen. Alle Anwesenden waren an­getan und voll des Lobes für das Kunstwerk.Wagner hat den ursprüng­lichen Ausleger ausschließlich aus Metall rekonstruiert, auch die Wein­traubenrispe, die eingehängt wird und für sich allein 49 (!) Kilo wiegt. Wag­ner habe das Werk in vielen Arbeits­stunden zum Selbstkostenpreis herge­stellt, hieß es. Allein um die Trauben­rispe herzustellen, waren 19 Arbeits­stunden nötig. Oskar Geidner betonte, ohne Beteiligung der Stadt Wolframs­Eschenbach, der Vereinigten Sparkas­sen Gunzenhausen und der Eigentü­merfamilie Winkler/Reichel wäre es dem Heimatverein nicht möglich ge­wesen, das Projekt finanziell umzu­setzen.
  Das Gasthaus „Zur Traube“ gilt als eines der ältesten in Wolframs­Eschenbach. Das Haus selbst stammt in seiner Grundstruktur noch aus dem Jahr 1411/12 und gehört damit auch zum ältesten Baubestand der Stadt. Die Nutzung als Gasthaus – zeitweise sogar mit eigener Brauerei – lässt sich aber erst ab 1497 bele­gen. Der heutige Bauzustand geht auf einen umfangreichen Umbau im Jahr 1739 zurück. Seit rund 300 Jah­ren ist die Familie Stellwag auf dem Anwesen ansässig. Der letzte „Trau­benwirt“, Otto Stellwag, ist erst kürzlich verstorben.

  In den kommenden Tagen wird das Metallkonstrukt in gut vier Metern Höhe am rund 600 Jahre alten Au­ßenbalken des Gebäudes montiert und wird hoffentlich viele Jahre be­ziehungsweise Jahrzehnte das Ge­bäude und im Ensemble mit den anderen die gesamte obere Altstadt zieren.