Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles

Stammtische

Herzliche Einladung an alle an der Kommunalpolitik interessierten Bürger zum Stammtisch der FW W.-E. Wann? Jeden ersten Mittwoch im Monat. Wo?  Beim Antonio.

Nächster Stammtisch, Mittwoch, 6. Juni 2012 um 20 Uhr.

 

Vorschau:

Grillfest für alle Mitglieder am Samstag, 28. Juli  2012 im Garten von Gerhard Dörr. Gesonderte Einladung erfolgt noch.

 

Ferienprogramm 2012: Wir fahren heuer zum ersten Heimspiel des Club. Der genaue Termin wird noch bekannt ge- geben, sobald der Bundesligaterminkalender steht.

 

Bremserfest am Samstag, 22. September 2012 im Gewölbekeller des Rathauses.


Besuchen Sie die FW Bayern unter "Links".

Hier klicken!

Übernachten in W.-Eschenbach

Seiteninhalt

November 2008

Hilfe bei der Berufsfindung

Altmühlbote vom 25.11.2008

  Projekt im Schulverband
 

  WOLFRAMS-ESCHENBACH(msr) – Der Stadtrat beschloss in seiner letzten Sitzung die Widmung der ins­gesamt 415 Meter langen Erschlie­ßungsstraße im Baugebiet „Reuterner Straße“ nach dem Straßen- und We­gegesetz. Damit umfasst das Ortsstra­ßennetz mit Gemeindeverbindungs­straßen in der Minnesängerstadt nun insgesamt 38,74 Kilometer.
 
Beschlossen wurden auch die Haus­haltssatzung und der Doppelhaus­haltsentwurf für die Jahre 2008 und 2009 für die Wohltätigkeitsstiftung. Der Stadtrat verabschiedete beides einstimmig.
  In seinen Bekanntgaben informierte Bürgermeister Michael Dörr, dass ab der zweiten Jahreshälfte des lau­fenden Schuljahrs ein sogenannter Berufsfindungsbegleiter eingestellt werden soll. Anstellungsträger wird der Schulverband Wolframs-Eschen­bach gemeinsam mit der Stadt Winds­bach sein. Das heißt, die anzustellende Person soll die Schulabgängerjahr­gänge beider Schulen beim Themen­komplex Berufswahl/Bewerbung/ Vorstellungsgespräch unterstützen. Dieses Projekt soll zunächst befristet laufen. Kosten für die beiden Stadt­verwaltungen fallen dabei kaum oder zu höchstens 5 Prozent an, da die Per­sonalkosten von der ARGE Ansbach und der Regierung von Mittelfranken getragen werden.

  Bei jüngsten Geschwindigkeitsmes­sungen in Wolframs-Eschenbacher Ortsteilen wurden kürzlich sehr un­terschiedliche Ergebnisse festgestellt, berichtete der Bürgermeister weiter. Während in Biederbach in einer Ne­benstraße kaum Geschwindigkeits­überschreitungen zu verzeichnen wa­ren, wurde auf der Kreisstraße durch Wöltendorf teils viel zu schnell ge­fahren, mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 107 Stundenkilometern. Die Polizeiinspektion Heilsbronn soll um verstärkte Kontrollen in diesem Bereich ersucht werden.

Abgabe war Dörr viel zu hoch

ALtmühlbote vom 22.11.2008:

 Statt zwei Euro jetzt nur 1,30 pro Einwohner für Entwicklungsgesellschaft
 

  WOLFRAMS-ESCHENBACH(msr) – Die Entwicklungsgesellschaft Hes­selberg ist den Eschenbacher lieb – aber sie soll nicht zu teuer sein. Der neue Stadtrat blockte die vom alten Gremium hingenommene Anhebung der Beiträge ab. Jetzt gibt es anstelle der zwei Euro pro Einwohner nur mehr 1,30 Euro.
 
Über die Kommunale Allianz Alt­mühl- Mönchswald-Region ist die Stadt Wolframs-Eschenbach wie auch die übrigen Allianzpartner (Merken­dorf, Mitteleschenbach, Ornbau und Weidenbach) Mitglied in der „Ent­wicklungsgesellschaft Region Hessel­berg“. Diplomingenieurin Ute Vie­ting, Geschäftsführerin dieser Gesell­schaft, stellte den Stadträten in dieser Sitzung die „Allianz Bayern Innova­tiv“, eine Initiative der Bayerischen Staatsregierung, vor.
  Verdoppelung war zuviel

  Anschließend stimmte der Stadtrat einer Anhebung der Beiträge an die Entwicklungsgesellschaft zu. Hier war ursprünglich eine Erhöhung um 100 Prozent von einem Euro je Ein­wohner auf zwei Euro je Einwohner geplant gewesen, wie in der 25. Ge­sellschafterversammlung vom 14. De­zember 2007 in Wolframs-Eschenbach beschlossen. Doch Michael Dörr und noch andere der neu gewählten Bür­germeister in der Region fanden sich mit einer Verdoppelung der Beiträge nicht ab. Kompromiss ist nun ein Bei­trag von künftig 1,30 Euro je Einwoh­ner, der die Inflation abfedert. Dem stimmte der Stadtrat zu. Um eine be­stehende Kostendeckungslücke zu füllen, wird zudem eine Einmalzah­lung in Höhe von 0,55 Euro je Ein­wohner entrichtet.
  Außerdem gaben die Stadtväter ihr Okay für das Wolframs-Eschenbacher „Leaderprojekt“, das sogenannte „Er­lebniskonzept Stadtmauerring“. Hier sollen verschiedene Einzelprojekte verwirklicht werden, das erste davon wird der Altstadtspielplatz sein.
 
 Regionalmanagement optimieren

  Die sogenannte „Allianz Bayern In­novativ“ ist eine Initiative der Bayeri­schen Staatsregierung, der die Region Hesselberg angehört. Hier geht es dar­um, durch Ausbau und Optimierung des Regionalmanagements eine Ver­netzung innerhalb der „Region Hes­selberg“ aufzubauen und vorhandene Potenziale in der Region zu identifi­zieren und besser zu nutzen. Weiter wird darauf abgezielt, innerhalb einer Branche oder eines Technologiefeldes die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und dazu die Vernetzung landesweit voranzutreiben. Dabei ist die Grund­idee des Regionalmanagements, die Entwicklung der Region „projekt­und umsetzungsorientiert“ zu gestal­ten, wie es hieß. Das Regionalmanage­ment soll die Region unterstützen, Strukturwandelprobleme zu bewälti­gen, Arbeitsplätze zu sichern und Ver­kehrsanbindungen sowie wirtschaft­liche Standortbedingungen zu verbes­sern. Hierbei spiele die Information über Bundes-, Landes- und EU-För­derprogramme ebenso eine Rolle wie die Beratung von Gemeinden und Un­ternehmen, die Erarbeitung von Mar­ketingmaßnahmen oder Initiativen gegen Abwanderung von Bevölkerung und Betrieben, so Vieting.

Geld für Sanierung

ALtmühlbote vom 22.11.2008

Wolframs-Eschenbach hat Bedarf gemeldet

  WOLFRAMS-ESCHENBACH(msr) – Der Stadtrat befasste sich kürzlich mit dem Städtebauförderungspro­gramm 2009. Bürgermeister Michael Dörr erläuterte die vorgelegte Auf­stellung. Darin sind für 2009 die Restabwicklungen der Garagenscheu­ne in der Altstadt (12000 Euro) und des Gewölbekellers im Rathaus (50 000 Euro) enthalten. Als insgesamt kostenintensivste neue Maßnahme ist die Neugestaltung von Hauptstraße und Wolfram-von-Eschenbach-Platz vorgesehen. Dafür sollen für 2009 300000 Euro beantragt werden.
  Für den beschlossenen Kinderspiel­platz für die Altstadt werden ebenso Gelder beantragt wie für die Einrich­tung öffentlicher Toiletten am Fest­platz. Auch das Projekt „Weitere Ver­wendung des Anwesens Deutschor­densstraße 6“ findet sich auf der Liste und es sollen Gelder beantragt wer­den für den Grunderwerb, für eine Machbarkeitsstudie der Planungen sowie für Abriss und Neubau. Für den Neubau sollen im Jahr 2010 weitere Mittel beantragt werden. Die Neuge­staltung des Bereiches Färbergasse mit Seitenstraßen (Obere Gasse und Kolpinggasse) wurde vorsorglich ebenfalls bereits für das Jahr 2009 mit auf die Liste gesetzt.
  Nach einer ausführlichen Kamera­befahrung der Kanäle in der nörd­lichen Altstadt hat sich kürzlich he­rausgestellt, dass diese sich in weit schlechterem Zustand befinden als angenommen. Deshalb ist laut Ingeni­eur Sven Zwerner die geplante, kos­tengünstige „Inlinersanierung“ (wir berichteten) nicht mehr ratsam, bes­ser sollten die Kanäle komplett ausge­wechselt werden. Zwerner regte an, man solle deshalb vielleicht überle­gen, auf die ursprüngliche Planung eines Ausbaus ohne Trennsystem zu­rückzugreifen, was aber die Installati­on eines sogenannten Überlaufbau­werks erfordern würde, damit auch viel Regenwasser bei starken Regen­güssen schnell abgeleitet werden kann. Aufgrund dieser nun völlig neu­en Voraussetzungen für die Kanal­sanierung vertagte der Stadtrat die Beschlussfassung.

  Für die Freiwillige Feuerwehr Wolf­rams- Eschenbach muss ein neuer so­genannter Hilfeleistungssatz (Schneidgerät, Spreizer und Motor­pumpe mit Zubehör) angeschafft wer­den, da das vorhandene Gerät die technischen Anforderungen nicht mehr erfüllt und defekt ist. Hier soll der Anbieter mit dem günstigsten Preis – dieser beläuft sich auf 13 700 Euro –den Zuschlag erhalten.

Ein Aushängeschild für die „Traube“

Altmühlbote vom 06.11.2008:

Schmiedewerk von Siegfried Wagner für das historische Wolframs-Eschenbacher Wirtshaus
 

  WOLFRAMS­ESCHENBACH (msr) – In der Minnesänger­stadt hat der Heimat­verein die Initiative ergriffen und sich da­für stark gemacht, dass das Gasthaus „Zur Traube“ in der oberen Hauptstraße – eine der ältesten Gast­wirtschaften am Ort – einen neuen Wirts­hausausleger be­kommt. Der histo­rische Vorgänger war vor einiger Zeit einem Sturm zum Opfer ge­fallen. Den neuen Ausleger, eine Rekons­truktion nach dem Muster des alten, hat der ortsansässige Kunstschmied Sieg­fried Wagner angefer­tigt. Nun fand die offi­zielle Übergabe des fertigen Kunstwerks an die Wirtsfamilie statt.
 
Durch die Anbrin­gung des neuen Wirts­hausauslegers wird das historische Ensemble der oberen Hauptstraße wieder komplettiert und „die Altstadt hat einen neuen Hingu­cker“, wie Bürgermeister Michael Dörr meinte. Oskar Geidner als Vor­sitzender des Heimatvereins, der Rat­hauschef, sein Stellvertreter Erwin Seitz, Max Wechsler von der Sparkas­senfiliale und die Eigentümerfamilie trafen sich am Freitag mit Kunst­schmied Wagner und Gehilfen, um das Kunstwerk offiziell an der „Traube“ in Empfang und in Augenschein zu nehmen. Alle Anwesenden waren an­getan und voll des Lobes für das Kunstwerk.Wagner hat den ursprüng­lichen Ausleger ausschließlich aus Metall rekonstruiert, auch die Wein­traubenrispe, die eingehängt wird und für sich allein 49 (!) Kilo wiegt. Wag­ner habe das Werk in vielen Arbeits­stunden zum Selbstkostenpreis herge­stellt, hieß es. Allein um die Trauben­rispe herzustellen, waren 19 Arbeits­stunden nötig. Oskar Geidner betonte, ohne Beteiligung der Stadt Wolframs­Eschenbach, der Vereinigten Sparkas­sen Gunzenhausen und der Eigentü­merfamilie Winkler/Reichel wäre es dem Heimatverein nicht möglich ge­wesen, das Projekt finanziell umzu­setzen.
  Das Gasthaus „Zur Traube“ gilt als eines der ältesten in Wolframs­Eschenbach. Das Haus selbst stammt in seiner Grundstruktur noch aus dem Jahr 1411/12 und gehört damit auch zum ältesten Baubestand der Stadt. Die Nutzung als Gasthaus – zeitweise sogar mit eigener Brauerei – lässt sich aber erst ab 1497 bele­gen. Der heutige Bauzustand geht auf einen umfangreichen Umbau im Jahr 1739 zurück. Seit rund 300 Jah­ren ist die Familie Stellwag auf dem Anwesen ansässig. Der letzte „Trau­benwirt“, Otto Stellwag, ist erst kürzlich verstorben.

  In den kommenden Tagen wird das Metallkonstrukt in gut vier Metern Höhe am rund 600 Jahre alten Au­ßenbalken des Gebäudes montiert und wird hoffentlich viele Jahre be­ziehungsweise Jahrzehnte das Ge­bäude und im Ensemble mit den anderen die gesamte obere Altstadt zieren.

Vögel beschäftigten Wolf­rams- Eschenbacher Stadtrat

Altmühlbote vom 04.11.200ß:

Von Störchen und Tauben

WOLFRAMS-ESCHENBACH (msr) – Gleich zweimal waren Vö­gel Thema in der jüngsten Sitzung des Wolframs-Eschenbacher Stadt­rats. Die einen erwünscht und dazu geeignet, das historische Städtchen um eine weitere Attraktion reicher zu machen, zumindest im Sommer­halbjahr, die anderen, weil sie nach Meinung der Stadtverwaltung in zu großer Zahl vorhanden sind und langsam für Probleme sorgen.

 
So hatte der ortsansässige Foto­graf Johannes Walch einen schrift­lichen Antrag bei der Stadtverwal­tung eingereicht, ob nicht, wie in anderen Gemeinden in der Nach­barschaft bereits üblich, der Stor­chenhorst ins Visier genommen und die Aufnahmen auf die Homepage der Stadt Wolframs-Eschenbach und auf das Computerterminal im Foyer des Rathauses gespielt wer­den könnten. Damit könne man die Tatsache, dass sich im vergangenen Jahr und heuer nach 35 Jahren erstmals wieder Weißstörche in der Wolframstadt niedergelassen und ihren Nachwuchs hier aufgezogen haben, noch stärker für die Attrak­tivität des Ortes nutzen. Die Kos­ten dafür sollen allerdings im Rah­men bleiben und 3000 Euro mög­lichst nicht übersteigen.
  Dem grundsätzlichen Ansinnen stimmte der Stadtrat einstimmig zu, doch gab es aus der Reihe der Stadträte mehrere Wortmeldungen zum Thema. Zum Beispiel wurde vorgeschlagen, nicht nur die Stör­che ins Visier zu nehmen, sondern vielmehr einen Panoramablick von Wolframs-Eschenbach einzufan­gen und auf der Internetseite der Stadt zu präsentieren, das mache vor allem zu Zeiten, wo das Stor­chennest leer ist, mehr Sinn. Bür­germeister Michael Dörr schlug daher vor, das Thema und alle Ideen dazu im Kultur-und Tourismusaus­schuss detailliert zu besprechen und auch den Rat von Experten, was die Kamerainstallationen be­trifft, einzuholen. So soll es nun ge­handhabt werden. Andere Vögel, die immer da wa­ren und sind und ab einer gewissen Anzahl weniger attraktiv wirken, sind die Tauben. Ein recht großer Schwarm hat sich im Bereich des Unteren Tores fest angesiedelt, un­ter anderem weil am Schießweiher häufig die Enten gefüttert werden und für die Tauben dabei einiges abfällt. Die Tauben sitzen häufig auf dem Torturm und Mitarbeiter des Bauhofs müssen mittlerweile bis zu dreimal pro Woche die Hin­terlassenschaften der Tiere vom Kopfsteinpflaster im Durchgang entfernen. Die Turmfalken als na­türliche Feinde der Tauben hätten das Weite gesucht, weil ihre Nist­gelegenheit auf dem Kirchturm vor einiger Zeit verbaut worden sei. So habe die Zahl der Tauben stetig zu­genommen.

  Die Stadtverwaltung will sich nun des Problems annehmen. Eine Fachfirma für Taubenabwehr aus Lauf soll Edelstahlspikes auf den Mauervorsprüngen des Unteren Tores anbringen, damit sich die Tauben dort nicht mehr niederlas­sen können. Außerdem sollen wit­terungsbeständige Netze den Sand­stein vor dem aggressiven Tauben­kot schützen. Der Preis für dieses Gesamtkonzept beläuft sich auf 5500 Euro; der Stadtrat stimmte der Maßnahme einstimmig zu.
  Bürgermeister Dörr sagte, er sei sich bewusst, dass diese Maßnahme lediglich eine Verlagerung des Pro­blems bewirken könne. Über den Bund Naturschutz versuche man deshalb im Moment außerdem, in nächster Zeit wieder ein Turmfal­kenpaar für Wolframs-Eschenbach zu bekommen und hier anzusie­deln. Außerdem bestehe die Idee, einen „städtischen Taubenschlag“ einzurichten, der von einem Tau­benkenner betreut werden könnte. Dann könnten regelmäßig die Eier ausgetauscht werden, sodass es möglichst wenig neuen Tauben­nachwuchs geben würde.
 
 Für Sporthalle gespendet

  WOLFRAMS-ESCHENBACH – Die Freiwillige Feuerwehr Reutern hat aus dem Erlös ihres Sommer­fests beachtliche Beträge für öf­fentliche und sozialeEinrichtungen bereitgestellt. Bedacht wurde da­bei auch die Spielvereinigung DJK. Die Vorstandschaft der Wehr will damit den Sportverein bei der Er­richtung einer neuen Sporthalle unterstützen. Vorstand Franz Heu­mann und Kommandant Karl Mei­er von der Reuterner Feuerwehr übergaben einen Spendenscheck mit einem Betrag von 300 Euro an den Sportvereinsvorsitzenden Kon­rad Seitz.

Schilder kommen

Altmühlbote vom 03.10.2008:

Hinweis auf Erholungsort –Stromvereinbarung

 
 WOLFRAMS-ESCHENBACH(msr) – In absehbarer Zeit sollen an Wolf­rams- Eschenbachs sieben Ortsein­gängen Hinweisschilder auf den Sta­tus des Ortes als „Staatlich an­erkannter Erholungsort“ angebracht werden. Das hat der Stadtrat in sei­ner jüngsten Sitzung beschlossen. Des Weiteren gab das Gremium sein Ein­verständnis für den Beitritt der Wolf­ramstadt zur Stromvereinbarung „Öko Plus“ .
 
Bürgermeister Michael Dörr stellte den Stadträten die Entwürfe des Gun­zenhäuser Grafikbüros Selz vor, die für die Erholungsort-Hinweisschilder erarbeitet worden sind. Darauf wird die Silhouette der Stadt mit dem her­ausragenden Kirchturm in mildem, abgestuften Lindgrün als Hintergrund verwendet und das Konterfei der Wolfram-von-Eschenbach-Statue vom Wolfram-von-Eschenbach-Platz davor gesetzt. Die Schilder sollen beidseitig bedruckt sein und einen Willkommens- und Abschiedsgruß enthalten, und auch das Stadtlogo ist in das Layout integriert. Am unteren Rand soll eine freie Fläche bleiben, um hier Veranstaltungshinweise an­bringen zu können. Die Schilder sollen nicht größer als rund 140 auf 70 Zentimeter werden. Um Witterungsbeständigkeit für min­destens 20 Jahre zu garantieren, soll Edelstahl oder verzinktes Stahlrohr für die Rahmen verwendet werden. Gestaltung, Material und Herstellung belaufen sich alles in allem auf rund 5760 Euro, was einen Durchschnitts­preis pro Schild von rund 820 Euro bedeutet. Der Stadtrat stimmte zu, die Aufträge an die verschiedenen Firmen zu erteilen.
  Da die bisherige Sondervereinba­rung für die Stromlieferung mit der N-Ergie zum Jahresende ausläuft, musste sich der Stadtrat mit einer Neuregelung ab 2009 auseinanderset­zen. Es wurde beschlossen, für die Jahre 2009 bis einschließlich 2011 der Rahmenvereinbarung zur Lieferung von „Strom Kommune Öko Plus“ bei­zutreten. Dabei ist der Preis pro Kilo­wattstunde zwar niedriger (nur 7,60 Cent anstatt 8,74 wie bisher), aber die neu hinzukommenden Kosten für die Netznutzung – diese wird künftig über den „Netznutzungsvertrag Strom“ ge­regelt, der mit der N-Ergie Netz Gmb H abzuschließen ist – sorgt dafür, dass unterm Strich fast die gleichen Kosten wie bisher zu Buche schlagen werden.

  Die Einrechnung der Netznutzungs­kosten ergibt eine effektive Strom­preiserhöhung von rund 22 Prozent, doch sei die Bezugsmenge der Stadt Wolframs-Eschenbach mit zirka 245000 Kilowattstunden inklusive Straßenbeleuchtung zu gering, als dass eine Ausschreibung erfolgen könnte. Auch bei anderen Anbietern könne derzeit kein günstigerer Strom­preis erzielt werden, wie Preisverglei­che der Verwaltung ergeben hätten, so das Stadtoberhaupt. Der Stadtrat stimmte dem Beitritt zur Rahmenver­einbarung für die Lieferung von „Strom Kommune Öko Plus“ und dem Abschluss des „Netznutzungsvertrags Strom“ mit der N-Ergie folglich zu.
  Ein Anwohner aus dem Siedlungs­gebiet Mühlbuck hatte bei der Stadt­verwaltung beantragt, verschiedene verkehrsberuhigte Bereiche in der Siedlung eine Zeit lang mit sogenann­ten „Starenkästen“ überwachen zu lassen, da regelmäßig zu schnell ge­fahren werde und bereits einige Haus­tiere des Anwohners im Straßenver­kehr vor der Haustür zu Tode gekom­men seien. Außerdem regte der Bürger an, verschiedene Flurbereinigungs­wege, insbesondere die Strecke Reu­tern– Sallmannshof, für den öffent­lichen Verkehr mit Ausnahme von land- und forstwirtschaftlichem Fahr­zeugen zu sperren. Der Stadtrat be­schloss, den Anträgen aus grundsätz­lichen Erwägungen nicht stattzuge­ben, da es auch in anderen Bereichen der Stadt Probleme mit überhöhter Geschwindigkeit des Durchgangsver­kehrs gebe und kein Präzedenzfall ge­schaffen werden solle. Bei dem Verbindungsweg zwischen Reutern und Sallmannshof handle es sich zudem um eine öffentliche Ge­meindeverbindungsstraße, hieß es. Allerdings soll im Amts- und Mittei­lungsblatt der Stadt dazu aufgerufen werden, Geschwindigkeitsbeschrän­kungen insbesondere in Siedlungsge­bieten künftig besser einzuhalten.
  Der Haushaltsplan 2008, der vom Stadtrat wegen der Wahlen im Früh­jahr heuer erst im September be­schlossen worden war, ist inzwischen vom Landratsamt Ansbach begutach­tet worden. Es wurde festgestellt, dass keine genehmigungspflichtigen Be­standteile gegeben sind. In der Stel­lungnahme der staatlichen Rech­nungsprüfungsstelle hieß es, künftig werde eine frühere Vorlage der Haus­haltssatzung erwartet. Da sich diese Angelegenheit aber nur wegen der be­sonderen Umstände in diesem Jahr verschoben habe, sei das kein Prob­lem.

Dr Hruschka will eine „Schulfamilie"

Altmühlbote vom 31.10.2008:

Rektor Christian Hruschka präsentierte dem Stadtrat seine grundsätzlichen Vorstellungen
 
  WOLFRAMS-ESCHENBACH(msr) – Bürgermeister Michael Dörr be­grüßte in der jüngsten Stadtratssit­zung den neuen Rektor der Wolf­rams- Eschenbacher Volksschule, Dr. Christian Hruschka. Der 41-Jährige nutzte die Gelegenheit, sich den Stadträten vorzustellen und seine Ziele und Visionen für die Schule dar­zulegen.
 
„Die Volksschule Wolframs­Eschenbach ist jetzt schon gut, doch sie kann noch viel besser werden“, so die Meinung des neuen Schullei­ters. Er wolle das Profil der Schule noch klarer herausarbeiten und ihre Anziehungskraft steigern, kündigte der Pädagoge an. Eine Schule sei ein hoher Standortfaktor. Dies könne man dazu nutzen, eine „Schulfami­lie“ daraus zu formen. Dazu möchte Hruschka die Lehranstalt noch stär­ker in das Kommunikationsnetz am Ort einbinden, auch mit dem ortsan­sässigen Gewerbe und anderen öf­fentlichen Stellen Kontakte knüp­fen.
  Der Amtsantritt an der Volksschu­le Wolframs-Eschenbach sei für ihn eine Art Heimkommen gewesen, be­richtete Hruschka. Die Wolframstadt sei immer eine feste Größe in seinem Leben gewesen, hier habe er den Kindergarten besucht und später so­wohl Hochzeit als auch Kindstaufen gefeiert. Vor seinem Wechsel an die Wolframs-Eschenbacher Volksschule war Hruschka Konrektor an der Albrecht-von-Eyb-Volksschule Burg­oberbach.
  Bei Bürgermeister Dörr hinterließ Hruschka einen sehr engagierten Eindruck. Nach dem Weggang von Rektor Gerald Wißgott musste des­sen Nachfolger sein Amt aus Krank­heitsgründen unmittelbar nach Schuljahresbeginn gleich wieder nie­derlegen. Dörr hofft, nun mit Hrusch­ka wieder einen langjährigen Schul­leiter gewonnen zu haben. Seine of­fizielle Amtseinführung ist für Ende November geplant.