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Aktuelles

Stammtische

Herzliche Einladung an alle an der Kommunalpolitik interessierten Bürger zum Stammtisch der FW W.-E. Wann? Jeden ersten Mittwoch im Monat. Wo?  Beim Antonio.

Nächster Stammtisch, Mittwoch, 6. Juni 2012 um 20 Uhr.

 

Vorschau:

Grillfest für alle Mitglieder am Samstag, 28. Juli  2012 im Garten von Gerhard Dörr. Gesonderte Einladung erfolgt noch.

 

Ferienprogramm 2012: Wir fahren heuer zum ersten Heimspiel des Club. Der genaue Termin wird noch bekannt ge- geben, sobald der Bundesligaterminkalender steht.

 

Bremserfest am Samstag, 22. September 2012 im Gewölbekeller des Rathauses.


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Übernachten in W.-Eschenbach

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Bericht im Altmühlboten vom 19.05.2009

Umgestaltung zu einem Künstlerhaus?

Das Wohnhaus Deutschordensstrasse 6 mit dem Stadtmauerturm im Hintergrund
Nebengebäude

Kommt Künstlerhaus?
 Stadtrat berät Zukunft eines Anwesens an der Stadtmauer

 
  WOLFRAMS-ESCHENBACH(msr) – Was genau soll werden aus dem di­rekt an die Stadtmauer angrenzenden Anwesen in der Deutschordensstraße Nummer 6? Der Stadtrat will in einer Extra-Sitzung sondieren, ob nun eine Radlerherberge, ein Jugendgästehaus, eine Jugendbildungsstätte, ein Künst­lerhaus mit Lehrwerkstätte oder noch etwas ganz anderes das erfolgverspre­chendste Konzept dafür wäre.
 
Die Vergabe der weiteren Vorpla­nungen wurde in der jüngsten Sit­zung jedenfalls vertagt, bis konkret feststeht, was dort eigentlich genau eingerichtet werden soll. Zu viel Zeit will man sich allerdings nicht lassen, denn „wir müssen heuer noch in die Gänge kommen“, so Bürgermeister Michael Dörr.
  Nach der Machbarkeitsstudie von Professor Johannes Geisenhof für das Anwesen, die dem Stadtrat in einer Sitzung im März vorgestellt worden war (wir berichteten), sollte es nun um die Vergabe weiterer Vor­planungen gehen, denn die Bespre­chung mit der Städtebauförderungs­stelle hat in der Zwischenzeit statt­gefunden. Dabei wurde signalisiert, dass eine Förderung der Maßnahme grundsätzlich möglich sei. Förderbar seien die „nichtrentierlichen Baukos­ten“ der jeweiligen Nutzungsvarian­te, wobei bei einer Sanierung des Wohngebäudes eine deutlich höhere Förderung möglich sei als bei einem Neubau.
  Bevor die Planungen allerdings weitergeführt beziehungsweise kon­kretisiert werden, will sich der Stadtrat nun erst einmal zusammen­setzen und die Für und Wider der bisherigen Nutzungsideen erörtern. Erst, wenn feststeht, was aus dem Haus werden beziehungsweise auf dem Grundstück entstehen soll, wird das Prozedere der Vorplanungen weitergeführt, beschloss das Gremi­um einstimmig. Einig ist man sich jedoch auch darüber, dass mit der Umsetzung noch 2009 begonnen werden soll.
  Noch ein weiteres Altstadt-Thema fand sich auf der Tagesordnung für diese Stadtratssitzung: Ein Anwoh­ner am „Heumarkt“ möchte eine auf seinem Grundstück befindliche Scheune teilweise abreißen. Vom Landesamt für Denkmalpflege waren Bedenken gegen den Abriss des Ge­bäudes geltend gemacht worden, da die Scheune seit mehr als 100 Jahren prägend für das Stadtbild und die Stadtsilhouette sei. Inzwischen hat ein Ortstermin mit dem Anwohner, Vertretern der Behörden und der Stadtverwaltung Wolframs-Eschen­bach stattgefunden. Sowohl Land­ratsamt als auch Landesamt für Denkmalpflege stimmen einem Ab­riss zu, zumal der Eigentümer beim Ortstermin signalisiert habe, dass der ehemalige Stallbereich und das Wohnhaus in Abstimmung mit der Denkmalpflege instand gesetzt wer­den, erläuterte das Stadtoberhaupt. Infolge dieses Bescheids stimmte auch der Stadtrat einem Teilabriss der Scheune zu.
  Sowohl Bürgermeister als auch Stadtrat würden es allerdings aus­drücklich begrüßen, wenn das Ge­bäude doch unverändert beibehalten werden könnte. „Wir sollten uns um die historische Dächerlandschaft der Altstadt verstärkt kümmern und die Leute dahingehend ermuntern, die Gebäude so zu erhalten wie sie sind. In den nächsten zehn Jahren sollte sich der Stadtrat verstärkt mit die­ser Problematik beschäftigen“, resü­mierte der 2. Bürgermeister Erwin Seitz zu diesem Thema.
  Auf dem Mühlbuck möchte ein Anwohner sein Grundstück an der Westgrenze entlang mit einer etwa zwölf Meter langen und mindestens 1,80 Meter hohen Einfriedungsmauer begrenzen. Diesen Antrag wies der Stadtrat einstimmig ab, da „gemau­erte Einfriedungen jeder Art“ gemäß Bebauungsplan unzulässig sind.
  Einen anderen Bürgerantrag hin­gegen wurde stattgegeben: Im Fisch­bacher Weg wird zwischen Schlegel­gasse und der Einmündung in den Fröschlachweg eine Tempo-30-Zone eingerichtet. In diesem Bereich sei das Verkehrsaufkommen stark ange­stiegen und es werde deutlich zu schnell gefahren, begründete der An­wohner seinen Antrag – und der Stadtrat sieht ebenfalls ein hohes Gefahrenpotential.
  Der Trödelmarkt – der Termin für den Marktsonntag liegt normaler­weise auf dem Sonntag vor Johanni – wird heuer ausnahmsweise bereits am 7. Juni stattfinden. Der Stadtrat gab einem entsprechenden Antrag des Marktbetreibers statt.