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Altmühlbote vom 13.03.2009
Wolframs-Eschenbacher Stadtrat stimmte Planung zu –Auf 350 000 Euro veranschlagt
WOLFRAMS-ESCHENBACH(msr) – Nachdem das Thema Kanalsanierung in der nördlichen Altstadt in den letzten Monaten bereits mehrmals auf der Tagesordnung des Stadtrats stand (wir berichteten), wurde nun den vorgelegten neuen Planungen von Ingenieur Sven Zwerner einstimmig zugestimmt. Damit kann die Maßnahme, die Kosten in Höhe von rund 350000 Euro verursachen wird, im Frühsommer beginnen.
Nach einer Kamerabefahrung hatte sich vergangenen Herbst herausgestellt, dass die Kanäle in der Oberen Gasse sowie in der Färbergasse wegen ihres unerwartet schlechten Zustands komplett ausgewechselt werden müssen und eine sogenannte „Inliner-Sanierung“ wie zunächst angedacht war nicht in Frage kommt. Danach war vorgesehen, ein sogenanntes Entlastungsbauwerk zu integrieren, allerdings wäre hierbei durch die topographische Lage des Regenüberlaufs zusätzlich eine Drossel nötig gewesen, sodass allein für das Bauwerk Kosten in Höhe von rund 80000 Euro angefallen wären. Das hatte die Stadtverwaltung dann als unwirtschaftlich angesehen und einen weiteren Planungsvorschlag in Auftrag gegeben.
In der jetzt verabschiedeten Planung ist vorgesehen, dass die Kanäle in der Färbergasse sowie in der Oberen Gasse vollständig ausgewechselt werden. In Höhe des Anwesens Nummer 5 in der Oberen Gasse wird ein Kleinpumpwerk installiert. Die Kanäle entlang der Stadtmauer sind in einem besseren Zustand, sodass hier eine Inliner-Sanierung vorgenommen werden kann.
Die Kosten für diese dreiteilige Maßnahme bezifferte Ingenieur Sven Zwerner auf brutto rund 350000 Euro. Jetzt wird noch ein sogenanntes Bodengrundgutachten benötigt, welches rund 3000 Euro kosten wird. Der Stadtrat stimmte dieser Planungsvariante nun einstimmig zu und das Ingenieurbüro Zwerner wurde beauftragt, nun die Ausschreibung anzugehen. Damit kann voraussichtlich im Frühsommer mit den Arbeiten begonnen werden.





