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Stammtische

Herzliche Einladung an alle an der Kommunalpolitik interessierten Bürger zum Stammtisch der FW W.-E. Wann? Jeden ersten Mittwoch im Monat. Wo?  Beim Antonio.

Nächster Stammtisch, Mittwoch, 6. Juni 2012 um 20 Uhr.

 

Vorschau:

Grillfest für alle Mitglieder am Samstag, 28. Juli  2012 im Garten von Gerhard Dörr. Gesonderte Einladung erfolgt noch.

 

Ferienprogramm 2012: Wir fahren heuer zum ersten Heimspiel des Club. Der genaue Termin wird noch bekannt ge- geben, sobald der Bundesligaterminkalender steht.

 

Bremserfest am Samstag, 22. September 2012 im Gewölbekeller des Rathauses.


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Altmühlbote vom 30/31.01.2009

Mehr Museumsbesucher/Schwierige Kanalsanierung

Stadtrat von Wolframs-Eschenbach tagte
  WOLFRAMS-ESCHENBACH (msr) – Eine kurze Tagesordnung wartete diesmal auf die Mitglieder des Stadtrats in der Wolframstadt. Der Kindergarten St. Stilla erhält einen Zuschuss in Höhe von 10 Prozent zu einer geplanten An­schaffung eines Spielgeräts und man nahm Kenntnis von der zweiten Ände­rung des Bebauungsplans „Haidäcker“ der Nachbargemeinde Lichtenau. Da­neben gab es einige interessante Be­kanntgaben von Bürgermeister Michael Dörr. Erneut Thema war dann noch die Kanalsanierung in der nördlichen Alt­stadt (Bericht folgt).

  Die Leitung des Sankt-Stilla-Kin­dergartens plant, ein Innenspielgerät, eine sogenannte „Erlebnis-Spielburg“, anzuschaffen. Diese kostet 3450 Euro und die Stadtverwaltung wurde um ei­nen Zuschuss gebeten. Bürgermeister Michael Dörr schlug eine Bezuschus­sung in Höhe von 10 Prozent vor, was vom Stadtrat einstimmig befürwortet wurde.
  Das Wohnbaugebiet „Haidäcker“ in Lichtenau an der Staatsstraße von Ans­bach nach Windsbach soll erweitert werden. Im Rahmen der sogenannten Beteiligung der Träger öffentlicher Be­lange wurde der Stadt Wolframs­Eschenbach ein Entwurf über die zwei­te Änderung des Bebauungsplans vom zuständigen Planungsbüro übersandt. Der Stadtrat nahm hiervon nun Kennt­nis, ohne Einwände zu erheben.
  Im Rahmen seiner Bekanntgaben in­formierte der Bürgermeister, dass laut Industrie- und Handelskammer (IHK) in jeder Kommune ein sogenannter Breitbandpate als offizieller Vertreter für den Ausbau und die Weiterentwick­lung des Breitbandnetzes benannt wer­den soll. Gleichzeitig wurde festgestellt, dass der schnelle Internetzugang DSL im gesamten Stadtbereich Wolframs­Eschenbach wie auch in den Ortsteilen eigentlich überall zur Verfügung steht und bisher auch keine Klagen zum The­ma Internetzugang vernommen wurden. Der „Breitbandpate“ sollte eine zum Thema Internet kompetente Person sein, so Bürgermeister Dörr. Spontan bekundete Stadtrat Gerhard Dörr seine Bereitschaft, diese Funktion zu über­nehmen, falls sich nicht noch eine ande­re Person bereit erklärt. Die Besucher­zahlen des Wolfram-von-Eschenbach­Museums seien 2008 erfreulich um rund 130 auf insgesamt 1603 Personen gestie­gen, informierte der Bürgermeister weiter. Infolge dessen sei auch ein An­stieg der Einnahmen zu verzeichnen ge­wesen, insgesamt 7094 Euro (zum Ver­gleich: 6524 Euro im Jahr 2007). Zufrie­denstellend sei das aber noch nicht und mit den Spitzenzahlen aus der Vergan­genheit schon gar nicht zu vergleichen, welche um bis zu 6000 Euro höher gele­gen hätten. Deshalb sollen weiterhin Anstrengungen unternommen werden, noch mehr Besucher anzuziehen.
  Erfreulich sei auch, dass die Mit­gliedsbeiträge an den Bayerischen Ge­meindetag unverändert geblieben seien, so Michael Dörr. Wolframs-Eschenbach hat demnach einen Jahresbeitrag von 900 Euro zu leisten.
  Einer Mitteilung des Bayerischen Ge­meindetags zufolge werden rund 1,5 Milliarden Euro aus dem „Konjunktur­paket II“ für die Kommunen in Bayern zur Verfügung gestellt, war weiter zu erfahren. Diese Mittel würden unter an­derem für Einrichtungen der Kinderbe­treuung, für die Schulinfrastruktur, den Städtebau, die ländliche Infrastruktur und Ähnliches bereitgestellt, hieß es.
  Abschließend beschäftigte sich der Wolframs-Eschenbacher Stadtrat er­neut mit dem Thema Kanalsanierung in der nördlichen Altstadt. Es ging um den aktuellen Stand sowie die weitere Pla­nung. Ein separater Bericht hierzu folgt.

Folgebericht im Altmühlbote am 31.01.09:
Kanalsanierung in nördlicher Altstadt ist schwierig
 
  WOLFRAMS-ESCHENBACH(msr) – Die für die Kanalsanierung in der nördlichen Altstadt ins Auge gefasste Lösung, den Mischwasserkanal kom­plett auszuwechseln und ein soge­nanntes Entlastungsbauwerk zu inte­grieren (wir berichteten), stellte sich inzwischen als unwirtschaftlich her­aus.

  Aufgrund bestimmter Vorgaben des Wasserwirtschaftsamts müssten noch weitere technische Vorkehrungen ge­troffen werden, die sehr kostspielig wären. So fasste der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung wieder keinen Be­schluss. Stattdessen beauftragte die Stadtverwaltung das mit dem Projekt befasste Ingenieurbüro Zwerner, eine Alternativlösung zu finden.
  Die Planungsvariante „Auswechs­lung des Mischwasserkanals mit Her­stellung eines Entlastungsbauwerkes“ sei vom Ingenieurbüro Zwerner mit dem Wasserwirtschaftsamt Ansbach abgeklärt worden, berichtete Bürger­meister Michael Dörr. Demzufolge müsse aufgrund der Lage der örtlichen Einleitstelle vor einem stehenden Ge­wässer (Schießweiher) eine erhöhte Anforderung an die Wasserreinigung eingehalten werden. Durch die topo­grafische Lage des Regenüberlaufs müsste dann zusätzlich eine Drossel eingebaut werden. Die Summe der zu­sätzlichen technischen Investitionen würde diese Lösung unwirtschaftlich machen, meint die Stadtverwaltung – die Kosten für das Bauwerk würden laut Zwerner grob geschätzt rund 80000 Euro betragen. Der Stadtrat schloss sich dieser Einschätzung an und so wurde die Beschlussfassung erneut vertagt.
  Das Ingenieurbüro wurde gebeten, weitere Vorschläge für eine andere, kostengünstigere Lösung zu erarbei­ten, die erneut den Räten vorgestellt werden sollen.