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Aktuelles

Stammtische

Herzliche Einladung an alle an der Kommunalpolitik interessierten Bürger zum Stammtisch der FW W.-E. Wann? Jeden ersten Mittwoch im Monat. Wo?  Beim Antonio.

Nächster Stammtisch, Mittwoch, 6. Juni 2012 um 20 Uhr.

 

Vorschau:

Grillfest für alle Mitglieder am Samstag, 28. Juli  2012 im Garten von Gerhard Dörr. Gesonderte Einladung erfolgt noch.

 

Ferienprogramm 2012: Wir fahren heuer zum ersten Heimspiel des Club. Der genaue Termin wird noch bekannt ge- geben, sobald der Bundesligaterminkalender steht.

 

Bremserfest am Samstag, 22. September 2012 im Gewölbekeller des Rathauses.


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Übernachten in W.-Eschenbach

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Altmühlbote vom 20.02.2009

Feuerwehrgerätehaus soll erweitert werden

Grundsatzbeschluss des Wolframs-Eschenbacher Stadtrats –Eigenleistung der Brandschützer ist sicher
 
  WOLFRAMS-ESCHENBACH (dre) – Das Feuerwehrhaus in Wolframs­Eschenbach erhält einen Anbau. Die­sen Grundsatzbeschluss fasste der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung.

  Bereits im Oktober hatte das Gre­mium das örtliche Büro Obenhofer mit der Planung für die Erweiterung beauftragt. Es geht um eine neue Kfz-Halle und einen Raum für eine Kompaktwaschanlage. Wie Bürger­meister Michael Dörr mitteilte, rech­net er mit Gesamtkosten von rund 230500 Euro (ohne Planung). Vom Freistaat soll es eine pauschale För­derung von zirka 36500 Euro geben, sodass die Stadt tatsächlich 194 000 Euro zu tragen hat. In dieser Kalku­lation ist bereits eine Eigenleistung der Feuerwehr mit etwa 14000 Euro enthalten. Dörr ist froh, dass die ei­genen Brandschützer mit anpacken wollen, wenngleich sie anders als früher weniger gelernte Handwerker in ihren Reihen haben.
  Die Kosten setzen sich wie folgt zu­sammen: Rohbauarbeiten 66000 Euro, Torarbeiten 7000 Euro, Schlauchwa­schanlage 59000 Euro, Fenster 3700 Euro, Abgasabsaugung 11300 Euro, Hochdruckreiniger 4900 Euro, Hei­zung 18200 Euro, Elektro 4800 Euro, Zimmerer 15300 Euro, Spenglerei 3 800 Euro, Fliesenarbeiten 22 700, Estrich 4200 Euro, Putzarbeiten 15300 Euro.
  Beim Punkt Ölabscheider ent­schied sich der Stadtrat für einen Neubau, weil dieser viel wirtschaft­licher als eine Sanierung erscheint. Es ist mit etwa 10000 Euro zu rech­nen. Die Wartung des Geräts muss dann erst nach 20 Jahren erstmals erfolgen.
  Die Verwaltung hatte vorab Ange­bote eingeholt. Auf dieser Grundlage ist leichter zu klären, was die FFW an Eigenleistung erbringen kann. Das Projekt muss jetzt ganz normal vorbereitet werden. Dazu gehört die öffentliche Ausschreibung.
  Die Kanalsanierung in der nörd­lichen Altstadt hat die gewählten Vertreter schon mehrmals beschäf­tigt. Der Bürgermeister bezeichnet die baulichen Umstände als „sehr schwierig“. Der Kanal ist stellenwei­se kaputt. Der Rathauschef will eine Lösung erreichen, die als wirtschaft­lich günstig bezeichnet werden kann („es geht um viel Geld“) und die von einer breiten Mehrheit im Stadtrat getragen wird. Ein Ingenieurbüro war bereits 2006 vom damaligen Stadtrat beauftragt worden. Die ent­scheidende Frage ist, ob der Neubau eines zusätzlichen reinen Regenwas­serkanals notwendig ist. Dann wäre eine getrennte Entsorgung gegeben (Regenkanal und Abwasserkanal).
  Die Überlegungen gehen nun da­hin, einen Kanalneubau auf der ge­samten Länge der Färbergasse zu realisieren. In den schmalen Alt­stadtgassen soll der Kanal dort, wo er angegriffen ist, mit Hilfe des re­lativ aufwendigen Inliner-Verfahrens erneuert werden. Das wäre trotzdem günstiger als ein Aufreißen der en­gen Gassen. Das Ingenieurbüro Zwerner (Wolframs-Eschenbach) soll jetzt die Kosten errechnen und das Gesamtkonzept in der nächsten Stadtratssitzung vorstellen.
  Wie üblich musste der Stadtrat die verkaufsoffenen Sonn- und Feiertage festlegen. Auf der Liste stehen fol­gende Markttage: Gewerbeschau am 17. Mai, Altstadtfest am 12. Juli, Kirchweih am 16. August, Herbst­markt am 27. September (jeweils sonntags).
  Die Erd- und Bauschuttdeponie soll noch lange betrieben werden, so die einhellige Meinung der Stadträ­te. Dazu muss sich die Stadt mit Landratsamt und Wasserwirtschafts­amt über das weitere Vorgehen ver­ständigen. Das Landratsamt hat für den Weiterbetrieb eine Basisabdich­tung gefordert. Dies geschieht mit Lehm. Es werden rund 1000 Kubik­meter eingebaut. Dieses Material kostet 7500 Euro. Der Einbau muss extra bezahlt werden. Hinzu kommt ein geologisches Gesamtgutachten. Den Auftrag in Höhe von 3550 Euro für das Gutachten ging an die Firma Geotechnik in Herrieden.
  Der Gehweg in der Nördlichen Ringstraße weist wegen einer Eng­stelle eine etwa 90 Meter lange Lü­cke auf. Diese Situation erscheint problematisch, ja sogar gefährlich, wenn man etwa an die Kinder denkt, die in der dunklen Jahreszeit zur Bushaltestelle gehen oder von dort kommen. Die Lücke wird in diesem Frühjahr geschlossen, so der Be­schluss. Vor der Umsetzung will sich der Bauausschuss vor Ort kundig machen.
  Ein städtisches Grundstück ober­halb der Utzenmühle Richtung Windsbach weist starke Vernäs­sungen auf. Ein Landwirt hat des­halb Schwierigkeiten, das von ihm gepachtete Areal zu bewirtschaften. Abhilfe müssen die Stadtwerke Ans­bach bewirken, denn sie sind Verur­sacher. Die dortigen Quellen sind seit Jahrzehnten erschlossen, werden aber nicht genutzt. Die Stadtwerke sind kooperativ, sie wollen das Was­ser in den Eschenbach ableiten, be­richtete der Bürgermeister.
  Dem Stadtrat lag eine Bauvoran­frage eines Landwirts vor. Dieser hat vor, eine große Maschinenhalle zur Lagerung von Hackschnitzeln zu er­richten. Die Stadt ist einverstanden. Das Landratsamt hat das letzte Wort und hat mündlich bereits Zustim­mung signalisiert.