| (alle privat und kein Zusammenhang mit dem Zeitungsbericht) Lichterzauber und Glühweinduft Sternlesmarkt in Wolframs-Eschenbach erwies sich als Publikumsmagnet WOLFRAMS-ESCHENBACH (msr) – Bereits zum vierten Mal in Folge mimte die erst 15-jährige Marina Dörr charmant und gekonnt das Wolframs-Eschenbacher Christkind. Eine ihrer Aufgaben ist die Eröffnung des traditionellen Sternlesmarkts am Samstagnachmittag. Dazu waren die Gäste zahlreich auf den Kirchhof gekommen, um den Prolog des Christkinds mitzuerleben. Richtig dichtes Gedränge herrschte ein wenig später nach Einbruch der Dunkelheit, als es knackig kalt war, aber all die weihnachtlichen Beleuchtungen erst so richtig zur Geltung kamen und für romantische Vorweihnachtsstimmung sorgten. Bürgermeister Michael Dörr begrüßte die Wolframs-Eschenbacher Bürger und Gäste aus den umliegenden Orten in der Budenstadt der Vereine und Verbände. Kinder aus dem Sankt-Stilla-Kindergarten waren mit ihren bunten Laternen eingezogen und gruppierten sich auf der hohen Treppe des Wolfram-von-Eschenbach-Museums. Das Kindergarten- Team hatte mit ihnen einige Lieder und anspruchsvolle Gedichte eingeübt, die einzelne Kinder auswendig aufsagten, alle ohne Fehl und Tadel. Anschließend war das Christkind an der Reihe: Zunächst sprach es feierlich seinen Prolog, gerichtet an die kleinen und die großen Kinder, anschließend verteilte die 15-Jährige viele kleine Geschenke an die Kinder. In Bürgersaal und Galerie ging es weiter. Dort gab es eine halbe Stunde später eine separate Eröffnung, wo Geschenk- und Weihnachtsartikel feilgeboten waren, eine kleine Krippenausstellung arrangiert war und das Duo „felisono“ aus der Musikschule Rezat-Mönchswald mit weihnachtlicher Musik für stimmungsvolle Untermalung sorgte. Der Wolframs-Eschenbacher Feuerwerker Franz Rathgeber präsentierte Pyrotechnik-Feuerwerkskörper aller Art. Die Hobbykünstler waren mit Autor Horst Prosch vertreten, der die Werke seiner letzten Lesungen dabei hatte. Ein Wolframs-Eschenbacher Pressespiegel der Jahre 1959 und 1984 bot einen interessanten Rückblick auf die Zeit vor 50 beziehungsweise 25 Jahren. Draußen im Freien war inzwischen der Weihnachtsmann aufgetaucht und hatte einen Sack voller Geschenke dabei, die er unters Volk brachte. Der Musikverein unterhielt mit weihnachtlichen Weisen, während an den Buden der Verkauf lief und man sich an Stehtischen unterhalten oder süße und deftige Köstlichkeiten verzehren konnte. Ein Bücherverkauf der Bücherei, der geöffnete Bürgerladen und ebenso das Museum, ein Kinderlöschzug der Feuerwehr, der in der Altstadt kreuzte und ein Workshop „Briefe an das Christkind“ der Kolpingfamilie rundeten das Programm ab. Am Sonntag gab es zudem Unterhaltung für die Kleinen mit Zauberer „Pinelli“, weihnachtliche Lieder mit dem Gesangverein „Frohsinn 1860“, Kinderbasteln und kostenlose Stadtund Museumsführungen sowie eine „Fränkische Weihnacht“ im Liebfrauenmünster. Insbesondere am Samstagabend erwies sich der Markt als wahrer Publikumsmagnet und dürfte alle die zufriedengestellt haben, die, zumeist ehrenamtlich, eine Menge Arbeit, Zeit und Mühe investiert haben, um die Veranstaltung mit einem äußerst breitgefächerten Angebot wieder zu einem Höhepunkt im Jahreslauf zu machen. |