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Stammtische

Herzliche Einladung an alle an der Kommunalpolitik interessierten Bürger zum Stammtisch der FW W.-E. Wann? Jeden ersten Mittwoch im Monat. Wo?  Beim Antonio.

Nächster Stammtisch, Mittwoch, 6. Juni 2012 um 20 Uhr.

 

Vorschau:

Grillfest für alle Mitglieder am Samstag, 28. Juli  2012 im Garten von Gerhard Dörr. Gesonderte Einladung erfolgt noch.

 

Ferienprogramm 2012: Wir fahren heuer zum ersten Heimspiel des Club. Der genaue Termin wird noch bekannt ge- geben, sobald der Bundesligaterminkalender steht.

 

Bremserfest am Samstag, 22. September 2012 im Gewölbekeller des Rathauses.


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Bericht im Altmühlboten vom 02.12.2009

Josef Fersch verabschiedet

Bild: Stadt W.-Eschenbach

Mit Anbindung an das Kloster
Wolframs-Eschenbachs
Stadtpfarrer Josef Fersch in Ruhestand verabschiedet


 
  WOLFRAMS-ESCHENBACH(msr) – Nach acht Jahren Dienst als Pfarrer der Münsterpfarrei Sankt Mariä Him­melfahrt ist Josef Fersch mit einem Festgottesdienst in den Ruhestand verabschiedet worden. Der Geistliche hat die Wolframstadt im September verlassen und verbringt seinen Ruhe­stand nun in Plankstetten in der Nähe des dortigen Benediktinerklosters.
 
Gleich zu Beginn grüßten Kinder aus dem Kindergarten Sankt Stilla und wünschten Fersch Gottes Segen für die Zukunft. „Wir sind in diesen Jahren einen gemeinsamen Weg ge­gangen, und ich bedanke mich für alle Unterstützung, die ich in dieser Zeit bekommen habe“, sagte der Geistliche in seiner Predigt. Bei dieser gottes­dienstlichen Feier, wie bei jeder heili­gen Messe, gehe es nicht um eine Ein­zelperson. Im Mittelpunkt stehe viel­mehr immer Jesus Christus, der der gemeinsame Lehrer im Glauben sei. So komme es bei einer Rückschau auch immer darauf an, wie gut es ge­lungen sei, die Beziehung zu Jesus zu vertiefen, betonte der scheidende Münsterpfarrer. „Gerade die Advents­zeit lehrt uns: Nur wenn wir vom Licht Gottes erfüllt sind, können wir die menschlichen Dunkelheiten auch in unserer Umgebung heller machen.“ Nach der Messe brachten die Reprä­sentanten der politischen Gemeinden Wolframs-Eschenbach und Merken­dorf sowie Vertreter der Pfarrgemein­de bei einem Empfang im Bürgersaal ihren Dank zum Ausdruck. Bürger­meister Michael Dörr aus Wolframs-Eschenbach und Merkendorfs stell­vertretender Bürgermeister Herbert Argmann lobten die gute und unkom­plizierte Zusammenarbeit zwischen Kirche und Stadtverwaltungen. Dörr überraschte Fersch mit der Verleihung der Bürgermedaille in Silber für seine Verdienste um die Stadt Wolframs-Eschenbach.
  Für die evangelische Nachbarge­meinde Merkendorf überbrachte Dia­kon Heinrich Förthner die besten Grüße auch im Namen von Stadtpfar­rer Detlef Meyer. Die ökumenischen Kontakte seien in den vergangenen Jahren in kleinen Schritten zu einer vertrauensvollen und intensiven Zu­sammenarbeit gewachsen, die Mut für Wege in die Zukunft mache. Er wün­sche ihm, ganz wie es der Prophet Elia erfahren durfte, viele motivierende und tragende Engel für die neuen Aufgaben, sagte Förthner.
  Pfarrgemeinderatsvorsitzender Jo­sef Engelhardt und Kirchenpflegerin Christine Obenhofer überreichten ein Album mit Grüßen und Wünschen aus allen Bereichen und von allen Grup­pierungen der Pfarrei. Otto Rieber aus Aurach dankte Pfarrer Fersch im Na­men des Katholischen Landvolkes für die Tätigkeit als Kreispräses.
  In seinen Schlussworten bedankte sich Josef Fersch nochmals für alle Begegnungen, in denen die Gemein­schaft der vergangenen acht Jahre spürbar geworden seien. Er gehe mit Zuversicht nach Plankstetten, wo er ganz in der Nähe des Klosters eine Wohnung genommen habe. Gerade die enge Anbindung an die Klosterge­meinschaft sei wie die „tragenden En­gel“, von denen Diakon Förthner ge­sprochen habe. In den umliegenden Gemeinden sei er auch als Ruheständ­ler für Gottesdienste gefragt, habe aber jetzt doch die Freiheit auch für persönliche Interessen.
  Seinerseits überraschte Fersch den Wolframs-Eschenbacher Bürgermeis­ter mit der Übergabe einer Spende für die geplante Errichtung der neuen Georgsstatue am ehemaligen Waag­platz (wir berichteten). Anstelle einer Kollekte hatte Fersch die Mitfei­ernden seines Abschiedsgottesdiensts um eine Gabe für dieses Anliegen ge­beten.