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Herzliche Einladung an alle an der Kommunalpolitik interessierten Bürger zum Stammtisch der FW W.-E. Wann? Jeden ersten Mittwoch im Monat. Wo?  Beim Antonio.

Nächster Stammtisch, Mittwoch, 6. Juni 2012 um 20 Uhr.

 

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Grillfest für alle Mitglieder am Samstag, 28. Juli  2012 im Garten von Gerhard Dörr. Gesonderte Einladung erfolgt noch.

 

Ferienprogramm 2012: Wir fahren heuer zum ersten Heimspiel des Club. Der genaue Termin wird noch bekannt ge- geben, sobald der Bundesligaterminkalender steht.

 

Bremserfest am Samstag, 22. September 2012 im Gewölbekeller des Rathauses.


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Altmühlbote vom 03.12.2008

„Schulleitung aus dem Stand“

Dr. Christian Hruschka ist neuer Rektor der Volksschule Wolframs-Eschenbach

  WOLFRAMS-ESCHENBACH(msr) – Flexibel, beherzt, professionell und insbesondere außergewöhnlich ein­satzfreudig – so charakterisierten die Redner Dr. Christian Hruschka, den neuen Leiter der Volksschule Wolf­rams- Eschenbach im Rahmen seiner Amtseinführungsfeier. Die Leitende Schulamtsdirektorin aus Ansbach, Hildegund Rüger, der CSU-Landtags­abgeordnete Gerhard Wägemann und Hruschkas ehemaliger Lehrer an der Friedrich-Alexander-Universität Er­langen- Nürnberg, Professor Dr. Max Liedtke, waren von außerhalb gekom­men. Konrektor Wilfried Jung, der Elternbeirat, Bürgermeister Michael Dörr als Schulverbandsvorsitzender, Stadtpfarrer Josef Fersch und der Personalratsvorsitzende Reinhold Meier steuerten weitere Grußworte bei. Abschließender Redner des Abends war Hruschka selbst.

  „Fleiß, Ordnung, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit – zu diesem Werteko­dex müssen wir wieder hin“und „Dass Schule einerseits Spaß macht und auf der anderen Seite Wissen und Werte vermittelt, ist kein Gegensatz, son­dern gut miteinander zu kombinie­ren“, waren Kernaussagen des neuen Schulleiters. Für ihn schließe sich mit der Rückkehr nach Wolframs-Eschen­bach ein Kreis, so Hruschka. Ihn ver­binden viele Kindheitserinnerungen mit der Wolframstadt, obwohl er da­mals eigentlich in Lichtenau gewohnt hat, doch nach Wolframs-Eschenbach in den Kindergarten gegangen ist.
  Nachdem er einige Jahre an der Teilhauptschule Burgoberbach als Konrektor tätig war, dann ein Jahr an der Herriedener Volksschule zubrach­te und zum Schuljahresbeginn 2008/09 bereits seinen Dienst als Konrektor an der Friedrich-Güll-Schule in Ansbach aufgenommen hatte, wurde Hruschka vom Ansbacher Schulamt an die Volksschule Wolframs-Eschenbach berufen, um möglichst schnell den wegen Krankheit ausgefallenen Wer­ner Frank zu ersetzen, der das Amt kurz nach Schuljahresbeginn wieder niederlegte. „Im Schulamt waren wir uns einig, dass Dr. Hruschka die Schulleitung aus dem Stand wird übernehmen können“, so die Leitende Schulamtsdirektorin Hildegund Rü­ger in ihrer Ansprache. Sie beschei­nigte Hruschka Einsatzfreude und das Geschick, auch schwierige Situati­onen gut zu meistern. „Er mag es kurz und bündig, klar und verständlich, und er stellt sich allen Aufgaben be­herzt“, lobte sie.

  „Er strotzt vor Elan und Tatkraft“, befand Hruschkas eigener Lehrer aus den 1990er-Jahren, Professor Dr. Max Liedtke. Bei ihm hatte der Pädagoge damals Studium und Promotionsstu­dium an der Friedrich-Alexander­Universität Erlangen Nürnberg ab­solviert. Hruschka sei ungeheuer flei­ßig; promoviert habe er nebenbei, er­zählte der Professor aus der damaligen Zeit. „Ich wage die Prognose, dass Christian Hruschka ein prächtiger Pädagoge ist und auch immer bleiben wird. Ich beglückwünsche Sie in Wolf­rams- Eschenbach als Schulleiter“, sagte der Hochschullehrer unver­blümt. „ Ich hoffe, dass wir zusammen et­was aufbauen können und habe Dich schon als jemanden kennen gelernt, der die Ärmel hochkrempelt. So je­manden brauchen wir für den Kampf um den Erhalt der Hauptschule“, sagte Bürgermeister Michael Dörr. In dieser Zeit sei es wichtig, dass lokale Wirtschaft, Schule und Verwaltung eng zusammenarbeiten. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist die Ein­stellung eines Berufsfindungsbeglei­ters, der ab dem zweiten Schulhalb­jahr seinen kombinierten Dienst an den Volksschulen in Wolframs­Eschenbach und Windsbach aufneh­men wird (wir berichteten).
  Das Thema Hauptschulerhaltung war auch ein wichtiger Aspekt in Ger­hard Wägemanns Grußwort. Der Ab­geordnete ist Mitglied im Ausschuss für Jugend, Bildung und Sport im Bayerischen Landtag. „Die Haupt­schulen sind mir ein großes Anliegen, denn wir brauchen wohnortnahe Schulen für unsere Kinder“, so Wäge­mann. Die Bildungspolitik sei die So­zialpolitik des 21. Jahrhunderts, fügte er hinzu.
  Alles Gute für das Amt des Schul­leiters wünschten Münsterpfarrer Josef Fersch und Personalratsvorsit­zender Reinhold Meier. Kirche und Schule hätten eine breite gemeinsame Plattform, um jungen Menschen nicht nur Wissen, sondern Weisheit und Werte zu vermitteln und vorzuleben, so Pfarrer Fersch. Meier sagte, an der Schule sei man gespannt, was „der Neue“ anders mache, die Erwartungs­haltung sei groß.
  Doch Hruschka scheint in den we­nigen Wochen seines bisherigen Diens­tes seine Hauptklientel bereits über­zeugt zu haben: Schüler verschiedener Klassen, von den Kleinsten bis zu den Größten, bereicherten das Festpro­gramm mit Liedern, Gedichten und Tänzen. „Wir feiern heut‘ ein Fest, bei uns ist heut‘ was los: Wir sind wieder komplett, wir haben einen Boss!“, hieß es da und es klang keineswegs einstudiert, sondern fröhlich und be­geistert. „Ihr Schüler seid unsere größten Multiplikatoren und Öffent­lichkeitsarbeiter,“ gab Hruschka den Ball zurück. „Wir haben hier hervor­ragende Rahmenbedingungen. Wenn wir das Beste daraus machen, möchte ich den Hauptschüler sehen, der frei­willig in eine andere Schule gehen will.“ Die Schule hat ihren neuen „Lot­sen“, wie Konrektor Wilfried Jung sagte, und Lehrerkollegium und El­ternbeirat freuen sich auf gute Zu­sammenarbeit. „Wenn wir alle an einem Strang ziehen, können wir viel erreichen“, hieß es.