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Aktuelles

Stammtische

Herzliche Einladung an alle an der Kommunalpolitik interessierten Bürger zum Stammtisch der FW W.-E. Wann? Jeden ersten Mittwoch im Monat. Wo?  Beim Antonio.

Nächster Stammtisch, Mittwoch, 6. Juni 2012 um 20 Uhr.

 

Vorschau:

Grillfest für alle Mitglieder am Samstag, 28. Juli  2012 im Garten von Gerhard Dörr. Gesonderte Einladung erfolgt noch.

 

Ferienprogramm 2012: Wir fahren heuer zum ersten Heimspiel des Club. Der genaue Termin wird noch bekannt ge- geben, sobald der Bundesligaterminkalender steht.

 

Bremserfest am Samstag, 22. September 2012 im Gewölbekeller des Rathauses.


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Übernachten in W.-Eschenbach

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Altmühlbote vom 15.12.2008

Grüße von Christkind Marina

Der Wolframs-Eschenbacher "Sternlesmarkt" erhielt himmlischen Besuch.
  WOLFRAMS-ESCHENBACH (msr) – Auf dem Kirchhof zwischen Deutsch­ordensschloss, Liebfrauenmünster und Wolfram-von-Eschenbach-Museum fand auch heuer der „Sternlesmarkt“ statt. Der große, schneebedeckte Christbaum vor dem Rathaus, die hüb­sche, wenn auch kleine Budenstadt und die weihnachtlichen Lichter zau­berten eine romantische Bilderbuchat­mosphäre für einen Weihnachtsmarkt, die nur ein wenig beeinträchtigt wurde durch die Kälte und einen schnei­denden Wind.

  Aber auch für diesen Fall sind die Wolframs-Eschenbacher Gegeben­heiten optimal: Wem es draußen zu kalt wurde, der konnte sich ganz einfach ins Deutschordensschloss oder auch ins Museum begeben, aufwärmen und sich bei den dortigen Angeboten umse­hen. Es war nämlich ein äußerst reich­haltiges Programm drinnen und drau­ßen, mit dem die Wolframs-Eschenba­cher aufwarteten. Am Samstagnach­mittag um 15 Uhr öffneten die Buden und lockten die ersten Besucher an. Schnell voll wurde es dann eine Stunde später, als man die Ankunft des Later­nenzugs der Kindergartenkinder er­wartete. Die Kinder gruppierten sich auf den Treppenstufen vor dem Muse­um. Mit ihren Erzieherinnen hatten sie Lieder und Gedichte eingeübt, die sie der lauschenden Menge präsentierten. Zu ihnen gesellt hatten sich Bürger­meister Michael Dörr und das Christ­kind, dargestellt von Marina Dörr.
  Nachdem das Stadtoberhaupt alle Gäste aus nah und fern begrüßt hatte, war das Christkind mit seinem Prolog an der Reihe. Danach musste es noch einen ganzen Korb voll Geschenke an die Kleinen verteilen.
  Im Bürgersaal im Deutschordens­schloss gab es Angebote, die die der Buden draußen ergänzten. Puppen­kleider gehörten ebenso zur Palette wie Putzmittel oder Puttenengel. Auf der Galerie über dem Bürgersaal wur­de gegen 16.30 Uhr eine Ausstellung von Rosenkränzen und Spieluhren er­öffnet. Daneben gab es einen Rück­blick auf die Presseartikel über Wolf­rams- Eschenbach vor 25 und vor 50 Jahren und einen Literaturstand. Weihnachtliche Weisen gab es um 17.30 Uhr mit dem Musikverein im Freien, während der Jugendchor „Next Generation“ um 19 Uhr auf der Galerie sang, wie immer unter der Leitung von Karin Zehrer. „Wunder­schön singen können sie ja, aber scha­de, dass nicht ein einziges deutsches Stück dabei war“, war die Meinung eines Besuchers nach den Darbie­tungen der jungen Sänger. Draußen im Freien hatte sich unterdessen seit Einbruch der Dunkelheit die Besu­cherzahl noch deutlich erhöht. Am Sonntag wurde das zweitägige Pro­gramm bereits gegen 14.30 Uhr fort­gesetzt. Mit im Einsatz waren auch am Sonntag das Christkind und der Nikolaus, aber auch der Zauberer „Pinelli“. Eine Kirchenführung im Münster, die Sonderausstellung über Professor Friedrich Dörr im Museum, der geöffnete Bürgerladen und die Bü­cherei rundeten das Programm an bei­den Tagen ab. Am Sonntag um 16 Uhr wurde zudem im Liebfrauenmünster eine „Fränkische Weihnacht“ angebo­ten (Bericht folgt). Die Organisatoren und Veranstalter des umfangreichen Wolframs-Eschenbacher Weihnachts­markt- Programms wurden mit großen Besucherzahlen für ihre Mühen be­lohnt.

Leise und eindringlich
 Fränkische Weihnacht in Wolframs-Eschenbach

  WOLFRAMS-ESCHENBACH (msr) – Eine besinnliche Insel im geschäf­tigen Treiben des Sternlesmarkts bot am Sonntagnachmittag eine „Frän­kische Weihnacht“ im Liebfrauen­münster. Veranstalter des einstündigen volkstümlichen Konzerts mit Chor­und Instrumentalmusik war die „Ka­tholische Münsterpfarrei Mariä Him­melfahrt“. Der Gesangverein „Froh­sinn“, der Wolframs-Eschenbacher Dreigesang, die Volksmusiksänger „Ansbacher Spreißeli“ sowie die „Wassermungenauer Saitenmusik“ trugen vielerlei weihnachtliche Weisen aus Franken bei. Gerlinde Limbacher­Einzinger und Erwin Einzinger lasen weihnachtliche Gedichte in frän­kischer Mundart sowie die Weih­nachtsgeschichte in abgewandelter Form auf Fränkisch.

  Diestilvolle,feierlicheKonzertstun­de mit sehr heimatlich-nahen, weil fränkischen, und doch unbekannten, weil nicht gängigen weihnachtlichen Volksliedern, dazu die Volksmusik der Gäste aus Wassermungenau an Zither, Hackbrettern und Gitarren, bot eine andersartige, heute eher seltene Hin­führung auf das Fest und bewusstes Innehalten in diesem Advent. Mit lei­sen Tönen und doch sehr eindringlich durch die direkte Sprache, die unmit­telbar aus den Herzen der Franken kommt, wurde das Geschehen aus Bethlehem vor über 2000 Jahren quasi mitten in den fränkischen Advent hin­eingeholt und damit ein Stück weit unmittelbar erlebbar gemacht.
  „Maria ging hinaus“ sangen bei­spielsweise die „Ansbacher Spreißeli“ und der Gesangverein brachte „Auf auf ihr Hirten“ zu Gehör. Dem gegen­über stellte der Wolframs-Eschenba­cher Dreigesang sein „Im Wald is so stad“. Eingebettet waren die Gesänge in die Instrumentalstücke der „Was­sermungenauer Saitenmusik“ sowie der Orgel. So war es ein rundes, inten­sives Erlebnis zur Einstimmung auf Weihnachten, das durch die Lesungen des Ehepaars Einzinger komplettiert wurde. Dass das Münster praktisch voll war, zeigt die Wertschätzung für die fränkische Volksmusik und mag zudem ein Hinweis darauf sein, dass es vielen Menschen wichtig ist, sich auf vielerlei Ebenen und verschiedene Weise auf das Fest einstimmen zu las­sen.