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Herzliche Einladung an alle an der Kommunalpolitik interessierten Bürger zum Stammtisch der FW W.-E. Wann? Jeden ersten Mittwoch im Monat. Wo?  Beim Antonio.

Nächster Stammtisch, Mittwoch, 6. Juni 2012 um 20 Uhr.

 

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Bremserfest am Samstag, 22. September 2012 im Gewölbekeller des Rathauses.


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Altmühlbote vom 09.12.2008

Vom Stadtbild sehr beeindruckt

Die neue Konsulin Kathryn Crockart vom US-Generalkonsulat in München wurde bei ihrem Besuch in Wolframs-Eschenbach von Bürgermeister Michael Dörr empfangen.

 Die neue Münchner US-Konsulin Kathryn Crockart besuchte Wolframs-Eschenbach

WOLFRAMS-ESCHENBACH(msr) – Hohen Besuch aus München konnte Bürgermeister Michael Dörr empfan­gen: Die neue US-Konsulin für öf­fentliche Angelegenheiten, Kathryn Crockart besuchte die Wolframstadt. Crockart hat ihren Dienst als Konsu­lin in München im August dieses Jah­res angetreten, wird voraussichtlich für drei Jahre bleiben und spricht sehr gut deutsch.
 
Die Konsulin kam in Begleitung von Dr. Nina Gartz, die als Assistentin für kulturelle Angelegenheiten im US­Generalkonsulat tätig ist, und Nor­man Blevins, Präsident der Deutsch­Amerikanischen Gesellschaft West­mittelfranken. Es war nach eigenen Worten Crockarts erster Besuch in Mittelfranken.
  Zunächst erhielt sie eine Führung durch die historische Altstadt Wolf­rams- Eschenbachs und zeigte sich be­eindruckt von dem mittelalterlichen Stadtbild. Dörr wies auf die schon seit langer Zeit freundschaftliche Verbin­dung und den vergleichsweise hohen Anteil von amerikanischen Mitbür­gern in Wolframs-Eschenbach, die gut integriert sind, hin. Derzeit besuchen acht amerikanischeKinder den Sankt­Stilla-Kindergarten. Wie etliche Nachbargemeinden ist Wolframs­Eschenbach Mitglied in der Deutsch­Amerikanischen Gesellschaft.

  Im Rahmen eines Pressegesprächs kamen die Wirtschaftsverbindungen beider Staaten kurz zur Sprache. Crockart erwähnte, die US Army sei der drittgrößte Arbeitgeber in Bayern (nach BMW und Siemens). Darüber hinaus seien die USA der wichtigste Exportpartner für die bayerische Wirtschaft und gleichzeitig der zweit­größte Importpartner. Mit Blick auf Gesamtdeutschland hätten die Verei­nigten Staaten ihre Investitionen seit dem Fall der Mauer vervierfacht.
  2007 haben, erläuterte Crockart, rund 1,4 Millionen Amerikaner Bay­ern besucht. Mit Oktoberfest, Königs­schlössern, den Alpen und „Lederho­sen“ ist der Freistaat für Amerikaner die Hauptattraktion unter den deut­schen Reisezielen.
  Für Reisende in die Gegenrichtung, also Deutsche, die in die USA reisen wollen, machte die Konsulin auf eine wichtige Neuregelung aufmerksam. Die grüne Einreisekarte beim visums­freien Besuch der Staaten, die bisher immer im Flugzeug vor der Landung auf amerikanischem Boden hatte aus­gefüllt werden müssen, ist ersetzt worden durch ein Online-Formular, welches von der „ESTA-Website“ (ht­tps://
esta.cbp.dhs.gov/) heruntergela­den werden kann. Ab Montag, 12. Ja­nuar, wird diese elektronische Reise­genehmigung vor Antritt einer Reise Pflicht für alle USA-Fahrer aus Län­dern, die am Programm für visums­freies Reisen teilnehmen.
  Crockarts Rat an die Reisenden lau­tet, diesen Antrag möglichst früh zu stellen. Die Reisegenehmigung ist dann bis zu zwei Jahre oder bis zum Ablauf des Reisepasses gültig, je nach­dem, welches Ereignis früher eintritt. Sie gilt normalerweise für mehrere Einreisen. Die Konsulin ermunterte dazu, bei allen Fragen rund um das Thema deutsch-amerikanische Part­nerschaft und Formalitäten für USA­Reisen das US-Generalkonsulat in München anzusprechen.
  Der Antritt der neuen US-Regie­rung mit Barack Obama als Präsident an der Spitze wird keinen direkten Einfluss auf die Wirtschafts- und So­zialbeziehungen zwischen den USA und Deutschland haben, meint die Konsulin. Die Beziehungen seien sta­bil und auf so breiter Basis gewach­sen, dass sie unabhängig von den je­weiligen Regierungen lebendig sind.
  Im Anschluss an den dreistündigen Aufenthalt in der Wolframstadt reiste Konsulin Kathryn Crockart mit ihren Begleitern weiter nach Ansbach und Rothenburg ob der Tauber.