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Stammtische

Herzliche Einladung an alle an der Kommunalpolitik interessierten Bürger zum Stammtisch der FW W.-E. Wann? Jeden ersten Mittwoch im Monat. Wo?  Beim Antonio.

Nächster Stammtisch, Mittwoch, 6. Juni 2012 um 20 Uhr.

 

Vorschau:

Grillfest für alle Mitglieder am Samstag, 28. Juli  2012 im Garten von Gerhard Dörr. Gesonderte Einladung erfolgt noch.

 

Ferienprogramm 2012: Wir fahren heuer zum ersten Heimspiel des Club. Der genaue Termin wird noch bekannt ge- geben, sobald der Bundesligaterminkalender steht.

 

Bremserfest am Samstag, 22. September 2012 im Gewölbekeller des Rathauses.


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Altmühlbote vom 12.12.2008

Auch künftig Hauskläranlagen

 Wolframs-Eschenbacher Stadtrat gegen Anschluss dreier Ortsteile
  WOLFRAMS-ESCHENBACH (msr) – In der letzten Stadtratssit­zung des Jahres stand der Anschluss der Ortsteile Sallmannshof, Utzen­mühle und Bölleinsmühle an die Zentralkläranlage in Wolframs­Eschenbach zur Diskussion. Nach­dem Jörg Zenker vom beauftragten Ingenieurbüro Biedermann dieMach­barkeitsstudie vorgestellt und aus­führlich erörtert hatte, waren sich die Stadträte einig, dass es einen sol­chen Anschluss nicht geben wird. Stattdessen soll die Abwasserbeseiti­gung weiterhin mittels privater Hauskläranlagen erfolgen, wobei die bestehenden Anlagen nachgerüstet werden sollten.

 
Für die weite Strecke zur Wolf­rams- Eschenbacher Kläranlage wä­ren aufwendige technische Einrich­tungen notwendig, so müssten zum Beispiel Vorkehrungen getroffen wer­den, dass das Abwasser möglichst kurze Zeit in der Druckleitung ver­bleibt, um Geruchsbelästigung zu vermeiden. Allein der Anschluss von Sallmannshof und Utzenmühle wür­de rund 115000 Euro verschlingen, der Anschluss der Bölleinsmühle weitere 41000 Euro. Dem gegenüber stehen Kosten in Höhe von rund 30000 Euro für die Nachrüstung der Hauskläranlagen in Sallmannshof und in der Utzenmühle und rund 13000 Euro für die Bölleinsmühle, er­läuterte Zenker. Mit Blick auf diese Summen sprach sich der Stadtrat einstimmig gegen einen Anschluss der Ortsteile an die Wolframs-Eschenbacher Kläranlage aus. Einige Bewohner der Ortsteile hatten die Stadtratssitzung besucht, hörten Zenkers Erläuterungen selbst und wurden Zeugen der Abstimmung. Wortmeldungen von ihrer Seite gab es nicht. Bürgermeister Michael Dörr machte darauf aufmerksam, dass die Privatleute Zuschüsse für die Nach­rüstung der Hauskläranlagen bean­tragen könnten. Allerdings müsste dazu vorher ein Gutachter beauftragt werden.
  Der Proberaum, den der Wolframs­Eschenbacher Musikverein im Keller der Volksschule nutzt, kann zwar nicht durch die Entfernung einer Mauer vergrößert werden, da es sich bei der Mauer um eine Stützmauer handelt. Eine Wandöffnung zum Ne­benraum ist jedoch nach Absprache mit der Vereinsvorsitzenden eine aus­reichende Alternative und wurde vom Stadtrat ebenfalls einstimmig be­schlossen.

  Einen weiteren einstimmigen Be­schluss gab es für einen Zuschuss, der für die Anschaffung von zwei Jugend­luftgewehren von der Sparte Schüt­zen der Spielvereinigung/DJK Wolf­rams- Eschenbach beantragt worden war. Die Stadt beteiligt sich an den Kosten mit zehn Prozent, was einem Betrag von 190 Euro entspricht.
  Grünes Licht gab es vom Stadtrat auch für den beantragten Neubau eines Milchviehlaufstalls im Ortsteil Waizendorf. Einem anderen Bauan­trag, von einer Bewohnerin der Alt­stadt, wurde hingegen nur zum Teil entsprochen: Der geplanten Terras­senüberdachung steht nichts entge­gen. Aber die Überdachung des Haus­eingangs würde zu 95 Prozent auf öf­fentlichen Grund hinausragen und damit einen Präzedenzfall für den ge­samten Altstadtbereich beziehungs­weise das gesamte Stadtgebiet schaf­fen, meinten die Stadtväter. Deswe­gen wurde dieser Teil des Antrags abgelehnt.
  Bürgermeister Michael Dörr be­richtete im weiteren Verlauf der Sit­zung von einer Mitteilung des Bayeri­schen Städte- und Gemeindetags. Dem zufolge könne im kommenden Jahr trotz der aktuellen Wirtschafts­krise mit einem Anstieg des kommu­nalen Finanzausgleichs für Investiti­onen gerechnet werden. „Eventuell können wir hiervon für den Ausbau der Staatsstraße von Wolframs­Eschenbach nach Windsbach profi­tieren“, hofft der Rathauschef.
  Am Ende blickte Dörr auf die we­sentlichen Themen im Stadtrat im zu Ende gehenden Jahr zurück und dankte den Räten für ihre engagierte Mitarbeit. Das neue Stadtoberhaupt seinerseits wurde vom 2. Bürgermeis­ter Erwin Seitz gelobt. Dörr habe sich sehr schnell in sein Amt eingefunden und sei bemüht, neue Kontakte zu schaffen, die der Stadt weiterhelfen könnten.
  Im Baugebiet „Reuterner Straße“ sind Dörrs Ausführungen zufolge inzwischen zwölf Bauplätze ver­kauft. Für das Wolfram-von-Eschen­bach- Museum laufen derzeit um­fangreiche Werbeaktivitäten. Über 500 Schulen in Bayern seien ange­schrieben worden und mit der Re­sonanz, insbesondere aus Gymna­sien, sei man zufrieden. Verschie­dene Klassen hätten bereits ihren Besuch angemeldet. Der Baubeginn für den Solarpark in Biederbach ist im Frühjahr geplant.
  Dörr bezeichnete 2008 als „relativ erfolgreiches Jahr“. Im Gegensatz zu vergleichbaren anderen Kommu­nen mit rückgängigen Einwohner­zahlen habe die Wolframstadt im zu Ende gehenden Jahr wieder 50 Ein­wohner zugelegt, berichtete er ab­schließend.