Hauptschule Wolframs-Eschenbach soll gemäß Stadtratsbeschluss dem Schulverband Mittelschule Ansbach-Ost angegliedert werden.
Der Kooperationsvertrag sieht vor, die zwölf Kommunen Dietenhofen, Bruckberg, Rügland, Heilsbronn (Nord-Bereich) sowie Petersaurach, Lichtenau, Sachsen bei Ansbach, Neuendettelsau, Windsbach, Wolframs- Eschenbach, Merkendorf und Mitteleschenbach (Süd-Bereich) zu einem gemeinsamen „Mittelschulverbund Ansbach-Ost“ zusammenzufassen. Dieses Gebiet umfasst etwa 60000 Einwohner mit derzeit ca. 900 Hauptschülern. Gleichzeitig wird der sog. M-Zweig, eine besondere Klasse, die zur mittleren Reife führt, gemeinsam in Neuendettelsau unterrichtet. Dort ist bereits ein M-Zweig eingeführt, die zentrale geographische Lage im Einzugsgebiet gegeben, sowie bereits eine gute Busanbindung vorhanden. Die Neuregelung tritt bereits im kommenden Schuljahr in Kraft. Es bleibt zu hoffen, dass mit dieser Entscheidung die hiesige Hauptschule – zumindest in Teilen – erhalten werden kann. Die damit verbundene, stark steigende Schülerbeförderung durch den halben Landkreis ist ohnehin schon eine zusätzliche Belastung für die Schüler und kostet viel Geld. Bachlauf am Gotzendorfer Weg wird in die Lichtenauer Straße verlegt Derzeit verläuft der Bach am Gotzendorfer Weg durch Privatgrundstücke. Er wurde vor ca. 50 Jahren von den jeweiligen Grundstücksbesitzern in Eigenregie verrohrt. Jetzt weist diese alte Verrohrung erhebliche Schäden auf und ist laut Auskunft des beauftragten Ingenieurbüros stark sanierungsbedürftig. Eine Sanierung in den betroffenen bzw. angrenzenden 19 Grundstücken ist faktisch unmöglich. Gleichzeitig ist der Neubau der Lichtenauer Straße als Kreisstraße beschlossene Sache. Eine Verlegung in die Lichtenauer Straße bis zur Einmündung in den Kreutweg ist somit die einzige realistische Alternative und nur im Rahmen des Straßenneuausbaus zu bewerkstelligen. Die Kostenschätzung des Architekturbüros ergab eine Summe von 140000 Euro. Diese Kosten sollen nun nach einem Beschluss des Stadtrats je zur Hälfte von den beteiligten Grundstücksbesitzern und der Stadt getragen werden. Der Beschluss bedeutet nun, dass auf die beteiligten Grundstücksbesitzer durchschnittlich etwa 3300 Euro Beiträge zukommen werden. Die Umlage soll über die Grundstücksgrößen stattfinden. In den vorausgegangenen Anliegerversammlungen votierte nur eine knappe Mehrheit der anwesenden Beteiligten für eine Verlegung. |