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Herzliche Einladung an alle an der Kommunalpolitik interessierten Bürger zum Stammtisch der FW W.-E. Wann? Jeden ersten Mittwoch im Monat. Wo?  Beim Antonio.

Nächster Stammtisch, Mittwoch, 6. Juni 2012 um 20 Uhr.

 

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Grillfest für alle Mitglieder am Samstag, 28. Juli  2012 im Garten von Gerhard Dörr. Gesonderte Einladung erfolgt noch.

 

Ferienprogramm 2012: Wir fahren heuer zum ersten Heimspiel des Club. Der genaue Termin wird noch bekannt ge- geben, sobald der Bundesligaterminkalender steht.

 

Bremserfest am Samstag, 22. September 2012 im Gewölbekeller des Rathauses.


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Altmühlbote vom 4.04.2009 (Bilder privat)

Stadtrat Wolframs-Eschenbach entschied über Gehwegausbau

Die alte Linde wird nicht dem Ausbau des Gehwegs zum Opfer fallen. Das entschied der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung. Die Straße ist allerdings durch den Baum sichtlich beschädigt.
Es bleibt zu hoffen, dass die Kinder vom neuen Baugebiet den hier entstehenden Fußweg zur Bushaltestelle auch annehmen. Zweifel sind angebracht.
Anbindung nach Fertigstellung

 

WOLFRAMS-ESCHENBACH(msr) – Die jüngste Stadtratssitzung bot eine Menge Diskussionsstoff bei ver­schiedenen Tagesordnungspunkten. Etwa die Hälfte der Beschlüsse wurde dann aber doch einstimmig gefällt. Längeren Gesprächsbedarf gab es beispielsweise beim Ausbau des Geh­wegs an der Nördlichen Ringstraße und bei der Förderung der Kinder­krippe.
 
Wie berichtet, hatte der Stadtrat in seiner Sitzung im Januar beschlossen, dem Kindergarten Sankt Stilla zur An­schaffung eines Innenspielgeräts, einer sogenannten „Erlebnis-Spielburg“, ei­nen Zuschuss von zehn Prozent der Anschaffungskosten zu gewähren. Da es sich aber um eine Anschaffung für die Kinderkrippe handelt, beantragte die Kindergartenleitung kürzlich, den Zuschuss auf 50 Prozent anzuheben. Bürgermeister Michael Dörr erklärte, dass die Kinderkrippe „eigentlich eine kommunale Aufgabe“ sei. Deshalb plädiere er dafür, diesem Antrag statt­zugeben. Der Stadtrat schloss sich die­ser Meinung einstimmig an, jedoch wurde als Zuschuss-Obergrenze ein Betrag von 2000 Euro festgelegt.
  Die Kinderkrippe im Wolframs­Eschenbacher Sankt-Stilla-Kinder­garten besteht seit 2006 und erfährt großen Zulauf. Derzeit besuchen 16 Ein- bis Dreijährige diese Einrichtung, es sind aber nicht alle Kinder an jedem Tag anwesend. Hier sei ein gesell­schaftlicher Wandel festzustellen, der die Nachfrage nach Krippenplätzen stark ansteigen lasse, so der Bürger­meister.
  Der Ausbau des Gehwegs an der Nördlichen Ringstraße war ein stark diskutiertes Thema. Mit den Arbeiten soll demnächst begonnen werden. Im Rahmen der Vorbereitung besichtigten die Mitglieder des Bauausschusses die Gegebenheiten vor Ort. Dabei wurde vorgeschlagen, den Gehweg gleich auf der vollen Länge bis zu der Stelle am Briefkasten herzustellen, wo er bereits existiert. Doch dazu wäre es erforder­lich, einen Baum, eine große Linde, vollständig zu entfernen.
  Es wurde bereits der zuständige Kreisgärtner um eine Stellungnahme gebeten, worin empfohlen wird, die Linde stehen zu lassen. Erstens wirke dieser große Baum ortsbildprägend und im Ensemble mit den auf der ge­genüberliegenden Straßenseite stehen­den Linden wirke die Stelle wie ein Tor, das auch verkehrstechnisch nicht zu unterschätzen sei. Bei den uralten Lin­den auf der gegenüberliegenden Seite handele es sich zudem um Naturdenk­mäler, deren Sanierung erst vor einigen Jahren mit einem Zuschuss gefördert worden war. Außerdem handele es sich bei der fraglichen Linde um einen ge­sunden, vitalen Baum, so der Gärtner weiter.
  Bürgermeister Dörr argumentierte darüber hinaus, dass bei Realisierung des Gehwegs direkt an der Straße an dieser Stelle eine längere Stützmauer angebracht werden müsste, was deut­liche Mehrkosten bedeuten würden. Er sprach dann von rund 41000 Euro. Der Vorschlag der Stadtverwaltung, die Linde stehen zu lassen und den Geh­weg stattdessen über den Hang zum Schießweiher hinunterzuführen, wo er auf den bestehenden Rundweg um den Weiher trifft, wurde in der Abstim­mung schließlich mehrheitlich ange­nommen, allerdings gab es vier Gegen­stimmen.
  Stadtrat Heinrich Geidner von der Fraktion der „Freien Wähler“ hatte in der Diskussion argumentiert, auch bei dieser Lösung würde die Wurzel der Linde in Mitleidenschaft gezogen. Da­durch werde der Baum dann mit ei­niger Wahrscheinlichkeit über kurz oder lang absterben, sodass man ihn in einigen Jahren dann voraussichtlich doch fällen muss. Mit einer gleich jetzt umfassenderen straßenbaulichen Be­handlung der fraglichen Stellekönnten damit nicht zuletzt auch Kosten einge­spart werden, weil man sich einen Zwi­schenschritt sparen würde, meinte Geidner.
  In der vorangegangenen Stadtrats­sitzung war die Verfahrensweise hin­sichtlich der Bekanntgabe der Bauan­träge auf der Sitzungsladung disku­tiert worden. Aus der Reihe der Freien Wähler war die Beschwerde laut ge­worden, ohne Unterlagen könne man sich nicht auf die Sitzung vorbereiten. Deshalb wollte der Rathauschef jetzt einen Grundsatzbeschluss über die Be­handlung von kurzfristig eingereichten Bauanträgen erreichen, um, wie er sagte, „Rechtssicherheit für die Stadt­verwaltung und für die Antragssteller“ zu erhalten. Bereits ab dieser Sitzung seien die beim Versand der Ladung vorliegenden Bauanträge einzeln auf­geführt worden. Im Zeichen der Bür­gerfreundlichkeit sollte es aber auch künftig möglich sein, kurzfristig ein­gehende Bauanträge in der jeweils nächsten Stadtratssitzung zu behan­deln, vorausgesetzt, der Verwaltung verbleibt noch genügend Zeit, die An­träge für die Sitzung vorzubereiten.
  Heinrich Geidner und Brigitta He­ckel von den Freien Wählern argumen­tierten, ein Grundsatzbeschluss sei hier überflüssig. Geidner wies darauf hin, dass es seit 1996 nie vorgekommen sei, dass irgendein Punkt, der sich zur Sitzung auf der Tagesordnung befun­den habe, nicht behandelt worden sei. Insofern bestehe kein Anlass, einen Grundsatzbeschluss zu fassen. In der Abstimmung gab es dann Gegenstim­men von diesen beiden Stadträten.
  Ebenfalls längeren Gesprächsbedarf gab es über den Bauantrag eines Land­wirts aus Waizendorf, der seine Bio­gasanlage um einen offenen Güllebe­hälter erweitern möchte. Der Antrag­steller war persönlich in der Sitzung anwesend und erörterte auf Fragen aus den Reihen der Stadträte verschiedene Aspekte des Vorhabens. Großen Wert legt die Stadtverwaltung auf eine zu erfolgende Eingrünung nach Abschluss der Bauarbeiten, die Bürgermeister Michael Dörr dezidiert zur Auflage machte. Hierfür soll ein Begrünungs­plan vom Landratsamt erstellt werden. Vorbehaltlich der Einhaltung der be­sprochenen Details wurde dem Bauan­trag für den offenen Güllebehälter ab­schließend einstimmig zugestimmt.
  Im Rahmen seiner Bekanntgaben in­formierte das Stadtoberhaupt, dass zwischenzeitlich mit dem Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Waizendorf und Gerbersdorf begonnen worden ist. Gemäß einer Mitteilung der Wirtschaftsförderungsstelle ist in Wolframs-Eschenbach die Anschluss­geschwindigkeit DSL 6000 für den schnellen Internet-Zugang zu 86 Pro­zent verfügbar. Damit sei die Wolfram­stadt im gesamten Landkreis an zwei­ter Stelle, hinter Neuendettelsau.